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Die Filme von Mohammad Rasoulof vergisst man nicht. Seine realistischen Bildsequenzen aus ungewöhnlichen Perspektiven prägen sich ein, stellen das inhumane System im Iran…
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„Hi, good morning“, ein sexy Girl rekelt sich als Schattenriss in einem Comicstern und erzählt in Englisch vom Schicksal Phaidras und deren Stiefsohn Hippolytos. Auf diese beiden Personen spitzt Sarah Kanes den antiken Mythos von Phaidras Liebe zu. Robert Borgmanns Inszenierung geht…
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Eine 100-prozentige flächendeckende Bio-Agrarproduktion bleibt Vision. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kämpft zumindest für eine 25% ökologische Anbaufläche in der EU. Ungesunde Konsumstile und Produktionsverfahren kosten die Steuerzahler jedes Jahr Milliarden-Summen. Die Verfettung der Menschen nimmt in erschreckendem Ausmaße zu. Ärzte, Physiotherapeuten und Masseure verweigern Behandlungen, weil sie dafür nicht mehr ausgestattet sind. Die medizinischen…
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Die iranischen Filmtage der Berliner Festspiele, als Streaming on Demand zwischen 12. und 21. Juni zu sehen, fokussieren Themen in der iranischen Kultur, die bislang von Politik und Medien weitgehend ignoriert wurden, aber im Iran eine große Rolle spielen und in Filmen reflektiert werden…
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Ein großartiges Experiment war es, die Einzelproduktionen „Antigone“, „Nora“ und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ zu einem Triptychon zu verbinden, denn die Stücke basieren auf einem gemeinsamen Themenkomplex. Die Entscheidungen des Individuums führen bestimmt von Macht und Lebenslügen zum Scheitern. „Antigone“ wird in ihrer Achtung eines übergeordneten Gesetzes des Göttlichen von der Macht des…
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In seiner Funktion als Bergbauminister besuchte Johann Wolfgang von Goethe wiederholt die Steinkohlegruben am Westhang des Berges. 28mal war Goethe zu Besuch in Ilmenau. Oft wanderte er mit Herzog Carl August von Sachsen-Weimar zum Kickelhahn. 107 Stufen führen hinauf zum steinernen, 21 Meter hohen Aussichtsturm, von wo man eine Aussicht ins nördliche Vorland hat,bis Gotha,…
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Kai-Uwe Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters, erweist sich als Pionier. Auf der großen und kleinen Bühne wird wieder gespielt. Das können sich natürlich nur die großen Häuser leisten. Von den möglichen 1000 Sitzplätzen werden nur 200 belegt, um den Hygienevorschriften gerecht zu werden. Gespielt werden nur kleine Formate, Liederabende, konzertante Opernausschnitte mit kammermusikalischer Begleitung. Dafür…
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Man muss schon gut zu Fuß und einigermaßen fit sein, um den Gipfelwanderweg Suhl über die sieben Berge zu schaffen. Immerhin benötigt man rund zehn Stunden für die 33 Kilometer lange Strecke…
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Der einstige „Todesstreifen“ im geteilten Deutschland ist jetzt Lebenslinie und nationales Naturmonument. Wo zuvor Grenzanlagen die Menschen trennten, verbindet heute ein Grünes Band, in Thüringen eine einmalige Schutzzone, Thüringen Ost und West. Auf dem Kolonnenweg lässt es sich bestens wandern…
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Das Berliner Hörspielfestival muss sich an keine Konventionen, keine feste Sendeformen, keine technischen Standards, keinen Schauspielton halten. Es kennt keine Tabus und findet in Kooperation mit der Berliner Akademie der Künste trotz der Corona-Krise online, wie geplant, vom 21. bis zum 24. Mai 2020 statt. Live und in Echtzeit werden sämtliche nominierte Hörspiele und Live-Gespräche…
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Der Staubsauger brummt. Die SchauspielerInnen monologisieren mit viel Geschrei und Gezappel. Von einer Kommunikation der fünf Figuren kann keine Rede sein. Das wirkt sehr neurotisch, soll es auch sein, um die desolate, um sich kreisende Situation der Hikikomori zu zeigen. Der japanische Begriff für vereinsamte Menschen ist bei uns weitgehend unbekannt, nicht das Phänomen. Junge Menschen…
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„Chinchilla Arschloch, waswas“, ja was verbirgt sich hinter diesem irritierend provozierenden Theatertitel? Das enthüllt sich sehr schnell. „Ich ticke, also bin ich“, erklärt Altenpfleger und Musiker Benjamin Jürgens, ständig zappelnd und um sich schlagend. „Keine Absicht, nur Tourette“. Darsteller mit Tourette-Syndrom auf die Bühne zu bringen, war bislang kaum vorstellbar. „Chinchilla Arschloch, waswas“ beweist das…
© 2024 Michaela Schabel