Landshut – „The Picknick“ – Opern- und Operettenarien im Prantlgarten

Konzert "The Picknick" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Was gehört zu einem englischen Picknick? Nach dem „Picknickkonzert“, zusammengestellt von Basil H.E. Coleman, Musikgeneraldirektor vom Landestheater Niederbayern, weiß man es ganz genau. Wichtig sind ein toller Ort, ein begeistertes Publikum, der Picknickkorb nicht nur mit englischen Genüssen und am wichtigsten natürlich gute Musik.
Nach diesem Konzept gelang ein fröhlich fulminanter Ariennachmittag in der legeren Atmosphäre des Landshuter Prantlgartens…

Salzburg – Mozarteum bietet „Kleine Mozartpause“ täglich online

Kleine Mozartpause präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Musikalisches und Informatives rund um Mozart bietet ab sofort das Salzburger Mozarteum in Kooperation mit den Mozart-Museen und Stiftung Mozarteum.
Mit #kleinePauseMozart meldet sich die Stiftung Mozarteum Salzburg täglich um 11 Uhr aus dem vielfältigen Mozartschen Kosmos, um den Kreis der Mozartfans zu erweitern und für etwas Ablenkung zu sorgen…

München – keine „Montagskonzerte“ mehr in der Bayerischen Staatsoper

Montagskonzert der Bayerischen Staatsoper präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©Myrzik und Jarisch Die Montagskonzerte fanden leider nur kurze Zeit statt. Heute hat die Bayerische Staatsoper den Betrieb ganz eingestellt, so dass auch die Montagskonzerte entfallen.  Intendant Bachler hat lange mit der Entscheidung, auf weitere Proben für die nächste Opernpremiere „Die sieben Leben der Maria Callas“  zu verzichten, lange  gezögert, „weil der unbedingte Wille und […]

Deutscher Musikautorenpreis 2020 – Bettina Wegner für ihr Lebenswerk

Bettina Wegner, Musikautorenpreis, präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die Sängerin und Liedermacherin Bettina Wegner wird mit dem Deutschen Musikautorenpreis der GEMA für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Wegner prägte mit ihren Texten entscheidend den Widerstand gegen die SED-Diktatur. Sie hat ihr Leben für die Musik gegeben und zählt zu den stärksten Stimmen ihrer Zeit.
„Bettina Wegner sollte uns allen ein Vorbild sein. Sie ist eine kompromisslose, klare Künstlerin, die konsequent und gegen alle gesellschaftlichen und institutionellen Widerstände ihren eigenen künstlerischen und politischen Weg ging. Ihre Lieder sind voller Kraft, Liebe, Trauer und Trost zugleich“, so  Sven Regener, Mitglied der diesjährigen Jury. 
Internationale Bekanntheit erlangte sie vor allem mit dem Chanson „Sind so kleine Hände“ („Kinder“) – die zentrale Botschaft ihres Liedes gilt bis heute: „Dass man Kindern, die ungeschützt und auf uns angewiesen sind, keine Art von Gewalt antun darf. Jedes ungeliebte Kind in dieser Welt ist eins zu viel.
Es sind vor allem ihre melancholischen Lieder, mit denen sie sich im kollektiven Gedächtnis verankert hat. Bettina Wegner hat sich voll und ganz der Musik verschrieben. Ihre Bühnenkarriere und ihre Texte haben sie letztlich ihre Heimat gekostet. Mit ihrem Lebenswerk beweist Wegner herausragendes Können und Rückgrat.

Berlin –  „Guten Tag, liebes Glück“ – die neue Tournee von Max Raabe mit seinem Palastorchester mit Zwischenstopp im  Admiralspalast

Konzert Max Raabe und Palastorchester präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit Gute-Laune-Liedern  rund um das kleine Glück im Alltag,  beschwingt und heiter wie immer,  präsentiert Max Raabe das neue Programm seiner diesjährigen Tournee. Über dreißig Lieder singt er in seiner neuen Show, einige neue, viele bekannte, wie immer ganz schlicht in aufrechter Haltung vor dem Publikum  stehend in perfekter Optik  vom Scheitel bis zur Sohle. 

Max Raabe ist durch und durch ein Label für elegante Nostalgie, nicht nur ein vergnügter Songwriter und zauberhafter  Sänger  mit heller Knabentiefe und Schokoladenschmelz in der Tiefe, sondern auch ein exzellenter Conférencier.

Salzburg – „Mozartwoche“   

Salzburger "Mozartwoche" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Rolando Villazón lacht, streckt neugierig den Hals, sorgt pantomimisch für Spaß wie eine seiner clownesken Romanfiguren. Fröhlich moderiert er mit erfrischendem Tonduktus und charmanten Akzent in der Pressekonferenz im Salzburger Mozarteum bereits das Programm der  „Mozartwoche 2021“, während heute Abend mit Mozarts „Messias“ die diesjährige Mozartwoche beginnt. 

Das Programm der Salzburger „Mozartwoche“ , vom Intendant Rolando Villazón, auf fünf Jahre konzipiert, steigert jedes Jahr einmal mehr die Begeisterung für Mozart. Trotz mancher kritischer Einwände, ob Mozart allein als Festivalthema über fünf Jahre hinweg trage, erweist sich die „Mozartwoche“ als Erfolgsmodell.  Rolando Villazón ist davon überzeugt, dass es „den besten Mozart“ zu hören, spüren und zu erleben gibt. 
Ein Handy klingelt. „Es ist Mozart!“, konstatiert Rolando Villazón, wie immer für einen Spaß aufgelegt. 

Berlin – Knirpskonzert in der Deutschen Oper – Musikkultur für die ganz Kleinen 

Knirpskonzert präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die Kindergartenkinder sitzen auf bunten Kissen auf einem großen roten Teppich, schauen gespannt auf die Bühne. Eine Akkordeonistin klopft auf ihr Instrument. Beginnt es zu regnen? Nur musikalisch, noch stärker, als die Posaune mitmischt. Doch mit der Geige kehrt die Sonne zurück. Aus dem Regenschirm wird ein Boot und Wanderstock…

Berlin – „Konzert zum Jahreswechsel“ im Konzerthaus

Tosender Applaus und begeisterte Zurufe zeigten, dass auch ungewöhnliche, sehr innovative  Konzerte beim Publikum bestens ankommen. Christoph Eschenbach, Chefdirigent des Berliner Konzerthauses, überraschte zum Jahreswechsel mit einem großartigen  Konzertprogramm zwischen Klassik und Moderne, das er charmant moderierte. Gemeinsamer Nenner waren außerordentliche Rasanz, vortreffliche Präzision und neue Klangwelten, durch die kammermusikalische Bewegungsdynamik des Konzerthausorchesters noch intensiviert.  Schon der Beginn überraschte

Tosender Applaus und begeisterte Zurufe zeigten, dass auch ungewöhnliche, sehr innovative  Konzerte beim Publikum bestens ankommen. Christoph Eschenbach, Chefdirigent des Berliner Konzerthauses, überraschte zum Jahreswechsel mit einem großartigen  Konzertprogramm zwischen Klassik und Moderne, das er charmant moderierte. Gemeinsamer Nenner waren außerordentliche Rasanz, vortreffliche Präzision und neue Klangwelten, durch die kammermusikalische Bewegungsdynamik des Konzerthausorchesters noch intensiviert. 
Schon der Beginn überraschte…

Berlin –  Maxim Emelyanychev begeistert im Berliner Konzerthaus

Maxim Emelyanychev präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit nur 31 Jahren ist  Maxim Emelyanychev als Dirigent überaus nachgefragt. Mit 12 Jahren begann er in Novgorod bei Moskau bereits zu dirigieren. Während seines Musikstudiums am Moskauer Konservatorium gründete er das Kammerorchester „Veritas“. Seit 2002 kooperiert er mit dem historischen Barockorchester „Il pomo d´oro“, dessen Gründer und Dirigenten Riccardo Minasi er 2016 ablöste. Allein im letzten Jahr gastierte Maxim Emelyanychev mit „Il pomo d´oro“ in 44 Städten. 
Seine Sonntags-Matinee, bei der er zum ersten Mal das Orchester des Berliner Konzerthauses dirigierte, wurde ein energetisches Erlebnis. 

München – Jubliäumskonzert für Mieczyslaw Weinberg

Weinberg gespielt von Jewish Chambre Orchestra gespielt präsentiert von www.schabell-kultur-blog.de

© Olga Rakhalskaya Am 8. Dezember wäre Mieczyslaw Weinberg 100 Jahre alt geworden. Während sein Freund Dmitri Schostakowitsch inzwischen zu den häufig gespielten Komponisten zählt, blieb der Komponist Mieczyslaw Weinberg im Hintergrund. Schostakowitsch war von von dessen Kompositionen begeistert. „Alles ist vom Komponisten durchlebt und durchdacht, alles ist wahrheitsgetreu und mit Leidenschaft ausgedrückt.“ Schostakowitsch holte […]

Dorfen – „Manuel Randi und Marco Stagni“ begeistern im Jakobmayer

Manuel Ranfi und Marco Stagni präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Manuel Randi sieht aus wie ein Spanier, ist durch und durch ein charmanter Italiener und spielt brillant Gitarre. Er betritt die Bühne mit Marco Stagni,  schließt die Augen und ab geht die Post, denn was und wie er spielt, ist an Rasanz kaum noch zu überbieten als Crossover durch sämtliche Genre ein spannendes Hörererlebnis, intensiviert, klanglich erweitert und verfeinert  an diesem Abend im Dorfener Jakobmayer durch den Kontrabassisten Marco Stagni, der der Gitarre den warm pulsierenden  Herzschlag seines Instruments entgegensetzt. 

München – HIDALGO-Festival – „Les Illuminations“

Hidalgo-Festival "Les Illuminations" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Im alten Münchner Schlachthof, heute Herberge des abgefahrenen Techno-Clubs „Bahnwärter Thiel“  ein klassisches Orchester auf einen Meter Entfernung zu erleben, ist auf jeden Fall schon einmal ein Erlebnis der ganz anderen Art und unterstreicht bestens die Festival-Konzeption, die klassische Musik in mehrfacher Hinsicht aufzufrischen. Wie die Hühner saßen Jung und Alt leger auf Bänken und Gartenstühlen, gespannt, was da nun kommt. 
Was geboten wurde, war musikalisch atemberaubend. Das neu gegründete Hidalgo-Orchester mit Musikern aus Münchens besten Symphonieorchestern  unter der Leitung der jungen Dirigentin  Johanna Malangré begeisterte vom ersten Ton.