Berlin –  „Guten Tag, liebes Glück“ – die neue Tournee von Max Raabe mit seinem Palastorchester mit Zwischenstopp im  Admiralspalast

Konzert Max Raabe und Palastorchester präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit Gute-Laune-Liedern  rund um das kleine Glück im Alltag,  beschwingt und heiter wie immer,  präsentiert Max Raabe das neue Programm seiner diesjährigen Tournee. Über dreißig Lieder singt er in seiner neuen Show, einige neue, viele bekannte, wie immer ganz schlicht in aufrechter Haltung vor dem Publikum  stehend in perfekter Optik  vom Scheitel bis zur Sohle. 

Max Raabe ist durch und durch ein Label für elegante Nostalgie, nicht nur ein vergnügter Songwriter und zauberhafter  Sänger  mit heller Knabentiefe und Schokoladenschmelz in der Tiefe, sondern auch ein exzellenter Conférencier.

Salzburg – „Mozartwoche“   

Salzburger "Mozartwoche" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Rolando Villazón lacht, streckt neugierig den Hals, sorgt pantomimisch für Spaß wie eine seiner clownesken Romanfiguren. Fröhlich moderiert er mit erfrischendem Tonduktus und charmanten Akzent in der Pressekonferenz im Salzburger Mozarteum bereits das Programm der  „Mozartwoche 2021“, während heute Abend mit Mozarts „Messias“ die diesjährige Mozartwoche beginnt. 

Das Programm der Salzburger „Mozartwoche“ , vom Intendant Rolando Villazón, auf fünf Jahre konzipiert, steigert jedes Jahr einmal mehr die Begeisterung für Mozart. Trotz mancher kritischer Einwände, ob Mozart allein als Festivalthema über fünf Jahre hinweg trage, erweist sich die „Mozartwoche“ als Erfolgsmodell.  Rolando Villazón ist davon überzeugt, dass es „den besten Mozart“ zu hören, spüren und zu erleben gibt. 
Ein Handy klingelt. „Es ist Mozart!“, konstatiert Rolando Villazón, wie immer für einen Spaß aufgelegt. 

Berlin – Knirpskonzert in der Deutschen Oper – Musikkultur für die ganz Kleinen 

Knirpskonzert präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die Kindergartenkinder sitzen auf bunten Kissen auf einem großen roten Teppich, schauen gespannt auf die Bühne. Eine Akkordeonistin klopft auf ihr Instrument. Beginnt es zu regnen? Nur musikalisch, noch stärker, als die Posaune mitmischt. Doch mit der Geige kehrt die Sonne zurück. Aus dem Regenschirm wird ein Boot und Wanderstock…

Berlin – „Konzert zum Jahreswechsel“ im Konzerthaus

Tosender Applaus und begeisterte Zurufe zeigten, dass auch ungewöhnliche, sehr innovative  Konzerte beim Publikum bestens ankommen. Christoph Eschenbach, Chefdirigent des Berliner Konzerthauses, überraschte zum Jahreswechsel mit einem großartigen  Konzertprogramm zwischen Klassik und Moderne, das er charmant moderierte. Gemeinsamer Nenner waren außerordentliche Rasanz, vortreffliche Präzision und neue Klangwelten, durch die kammermusikalische Bewegungsdynamik des Konzerthausorchesters noch intensiviert.  Schon der Beginn überraschte

Tosender Applaus und begeisterte Zurufe zeigten, dass auch ungewöhnliche, sehr innovative  Konzerte beim Publikum bestens ankommen. Christoph Eschenbach, Chefdirigent des Berliner Konzerthauses, überraschte zum Jahreswechsel mit einem großartigen  Konzertprogramm zwischen Klassik und Moderne, das er charmant moderierte. Gemeinsamer Nenner waren außerordentliche Rasanz, vortreffliche Präzision und neue Klangwelten, durch die kammermusikalische Bewegungsdynamik des Konzerthausorchesters noch intensiviert. 
Schon der Beginn überraschte…

Berlin –  Maxim Emelyanychev begeistert im Berliner Konzerthaus

Maxim Emelyanychev präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit nur 31 Jahren ist  Maxim Emelyanychev als Dirigent überaus nachgefragt. Mit 12 Jahren begann er in Novgorod bei Moskau bereits zu dirigieren. Während seines Musikstudiums am Moskauer Konservatorium gründete er das Kammerorchester „Veritas“. Seit 2002 kooperiert er mit dem historischen Barockorchester „Il pomo d´oro“, dessen Gründer und Dirigenten Riccardo Minasi er 2016 ablöste. Allein im letzten Jahr gastierte Maxim Emelyanychev mit „Il pomo d´oro“ in 44 Städten. 
Seine Sonntags-Matinee, bei der er zum ersten Mal das Orchester des Berliner Konzerthauses dirigierte, wurde ein energetisches Erlebnis. 

München – Jubliäumskonzert für Mieczyslaw Weinberg

Weinberg gespielt von Jewish Chambre Orchestra gespielt präsentiert von www.schabell-kultur-blog.de

© Olga Rakhalskaya Am 8. Dezember wäre Mieczyslaw Weinberg 100 Jahre alt geworden. Während sein Freund Dmitri Schostakowitsch inzwischen zu den häufig gespielten Komponisten zählt, blieb der Komponist Mieczyslaw Weinberg im Hintergrund. Schostakowitsch war von von dessen Kompositionen begeistert. „Alles ist vom Komponisten durchlebt und durchdacht, alles ist wahrheitsgetreu und mit Leidenschaft ausgedrückt.“ Schostakowitsch holte […]

Dorfen – „Manuel Randi und Marco Stagni“ begeistern im Jakobmayer

Manuel Ranfi und Marco Stagni präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Manuel Randi sieht aus wie ein Spanier, ist durch und durch ein charmanter Italiener und spielt brillant Gitarre. Er betritt die Bühne mit Marco Stagni,  schließt die Augen und ab geht die Post, denn was und wie er spielt, ist an Rasanz kaum noch zu überbieten als Crossover durch sämtliche Genre ein spannendes Hörererlebnis, intensiviert, klanglich erweitert und verfeinert  an diesem Abend im Dorfener Jakobmayer durch den Kontrabassisten Marco Stagni, der der Gitarre den warm pulsierenden  Herzschlag seines Instruments entgegensetzt. 

München – HIDALGO-Festival – „Les Illuminations“

Hidalgo-Festival "Les Illuminations" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Im alten Münchner Schlachthof, heute Herberge des abgefahrenen Techno-Clubs „Bahnwärter Thiel“  ein klassisches Orchester auf einen Meter Entfernung zu erleben, ist auf jeden Fall schon einmal ein Erlebnis der ganz anderen Art und unterstreicht bestens die Festival-Konzeption, die klassische Musik in mehrfacher Hinsicht aufzufrischen. Wie die Hühner saßen Jung und Alt leger auf Bänken und Gartenstühlen, gespannt, was da nun kommt. 
Was geboten wurde, war musikalisch atemberaubend. Das neu gegründete Hidalgo-Orchester mit Musikern aus Münchens besten Symphonieorchestern  unter der Leitung der jungen Dirigentin  Johanna Malangré begeisterte vom ersten Ton.

München – HIDALGO-Musikfestival – „Kunstlied als Trance Party“ 

Hidalgo-Festival "Kunstlied in Trance" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit extravaganten Ideen, Verschmelzung von klassischer Hochkultur, elektronischem Mainstream, synästhetischer Vermischung der akustischen und optischen Genre will das Münchner HIDALGO-Festival  sich einen Platz in der jungen Klassik erobern, Uraufführungen präsentieren, die später andernorts begeistern sollen.  
Im dritten Aufführungsjahr wirbt man mit „Bock auf Rausch“ und einem Phantasie-Girl mit Riesenohren auf dem Plakat. Es gilt die Devise, alles ist erlaubt, nur nicht konventionell sein. Damit trifft das Festival genau ind Schwarze heutigen Mainstreams. 
„Kunst als Trance Party“ als Eröffnungskonzert gelingt ein vielversprechender Knüller, noch dazu im Münchner Jagd- und Fischereimuseum, einem Prachtbau mitten in der Fußgängerzone.

München – HIDALGO – Musikfestival

Hidalgo-Festival präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

„Musik macht high“ ist die Losung des Münchner HILDALGO-Festivals. Dass Musik wie eine  Droge wirkt, bei der das Gehirn Glückshormone ausschüttet ist längst ein neurologisches Faktum. Dass die euphorisierende Wirkung von Musik erlebbar wird, hängt vom Hörer und dessen Musikgeschmack ab.

Insofern wendet sich das HIDALGO-Musik  an ein aufgeschlossenes klassisches Publikum, das Lust hat, sich in der Synthese von klassischer und moderner Musik dionysisch zu verlieren und zumindest eine Stunde lang durch ungewöhnliche Musik an außergewöhnlichen Orten den Alltag ganz zu vergessen.

Berlin – Das neue „Babylon Orchester Berlin“

Konzertkritik "Babylon Stummfilmorchester Berlin

Kino wie Oper mit Live-Orchester ist schon ein ganz besonderes Erlebnis, nur an einem Ort in Deutschland möglich, und zwar im Berliner Programm-Kino „Babylon“. 

Dieses Jahr wurde zum 90-jährigen Jubiläum des  „Babylon“  das Babylon-Orchester-Berlin gegründet.  Profis spielen Stummfilmmusik auf einem exzellentem Niveau. 16 bis 21 Musiker umfasst das Babylon-Hausorchester. 

Regensburg – Nenas „Nichts versäumt“-Konzert als Mega-Party

Nenas Konzert "Nichts versäumt" in Regensburg präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Unglamourös, aber sehr authentisch  und mitreißend begeistert Nena das Publikum bei den Regensburger Schlossfestspielen.

 Nena zündet wie eine Rakete. Von der ersten bis zur letzten Minute fetzt sie zwei Stunden lang über die Bühne, immer im direkten Kontakt zum Publikum, animiert, moderiert, hüpft, tanzt und singt, spielt zwischendurch selbst Gitarre. Ihre Fans lädt sie gleich zu Beginn ein vor der Bühne mitzutanzen, aufzustehen,  sie zu begrüßen und signalisiert freimütig. „Das ist mir zu wenig!“ Nena versprüht großzügig ihre Energie. Sie ist eine Frau, die macht, was sie will und gibt klare Ansage „Das is´ne Party, kein Theater“. 

München-Opernfestspiele-Standing Ovations für „Anna Netrebko“

Konzertkritik "Anna Netrebko" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit einem großen Fliederstrauß passend zum ersten Lied Rachmaninows „Vor meinem Fenster“ betritt Anna Netrebko die Bühne, und verzaubert vom ersten Ton das Publikum. Sie wählt vorwiegend unbekannte Arien, hat es nicht nötig mit großen Bestsellern zu funkeln. Gerade in der Schlichtheit ihrer Präsentation offeriert sich ihre grandiose Stimme und expressive Persönlichkeit. Durch die Überraschung des Unbekannten zwingt sie zum ganz genauen Zuhören und ermöglicht neue Entdeckungen, zum Beispiel die höchst poetischen Lieder Rimski-Korsakows. Zwanzig Arien singt Anna Netrebko, davon fast die Hälfte von russischen Komponisten. Über  Ramachaninows, Korsakows  und Tschaikowskys Melodien bringt sie ihre russische Seele zum Ausdruck, geprägt von der Sehnsucht der Liebe in allen Facetten.

München – Opernfestspiele „Erwin Schrott in Concert – Tango Diablo“

Erwin Schrott "Tango Diablo" in der Münchner Staatsoper präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

„Gracias a la vida“ singt Erwin Schrott als Zugabe, spricht kurz mit seinen Musikern noch das Timing ab, damit das begeisterte Publikum noch mehr euphorisiert wird, wenn es zum Klatschen und Mittanzen animiert wird. Das kommt selten vor in der Münchner Staatsoper und ist erfrischend mitreißend wie ein Popkonzert. 

Erwin Schrott ist nicht nur ein großartiger Bariton. Mit „Erwin Schrott in Concert“ beweist er sein Talent als Tangosänger, Entertainer, Moderator, Bandleader und Mentor talentierter Ausnahmemusiker und als Dramaturg mit dem richtigen Gespür für atmosphärische Verdichtung, plakative Visualisierung und einem publikumswirksamen Programm.