Landshut – Jubiläumskonzert „20 Jahre MCO“ des Mahler Chamber Orchestra

Konzertkritik des Mahler Chamber Orchestra präsentiert schabel-kultur-blog.de

© Geoffrey Schied
Das erste Flirren und schon zieht der fantastische Klang des Mahler Chamber Orchestra in seinen Bann. Mit 45 Instrumentalisten aus 20 verschiedenen Ländern bot das Mahler Chamber Orchestra für das Jubiläumskonzert „20 Jahre MCO – Gründungsresidenz“ ein exquisites Konzert im ausverkauften Landshuter Rathausprunksaal…

Berliner Philharmoniker  „Strawinsky, Zimmermann, Debussy, Ligeti“ 

Konzertkritik Berliner Philharmoniker Strawinsky Zimmermann Debussy Ligeti

©Stephan Rabold
François-Xavier Roth eilt der Ruf extravaganter Konzertprogramme voraus. Er will Musikeinsichten vermitteln. Dafür stellte er für  die Berliner Musikfestspiele 2018 ein interessantes  Konzert für die Berliner Philharmoniker mit modernen Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert  zusammen 
Doch was ist modern? 

Sol Gabetta mit dem Kammerorchester Basel in Passau

©MIchaela Schabel
Sol Gabetta spielt nicht nur eine Partitur, sie lebt die Musik, in dem Moment, wo sie sie spielt. Mit größter Virtuosität und absoluter Hingabe präsentierte sie bei den 66. Europäischen Wochen in Passau in der barocken Studienkirche St. Michael  Peteris Vasks „Presence“ (2012) in unvergesslicher Klangschönheit.
Eigens für sie komponiert, könnte der Titel dieses Werks nicht treffender sein.

Potsdam – Fahrradkonzert 2018

Kritik zu den Potsdamer Fahrradkonzerten www.schabel-kulturblog.de

©Michaela Schabel
Mit Minikonzerten auf europäischen Spuren begeisterte das  musikalische „Europa-Programm“ die diesjährigen Fahrradkonzerte im Rahmen der Potsdamer Festspiele das Publikum.  Wer einmal dabei war, wird die Potsdamer Fahrradkonzerte nicht mehr missen wollen. 

Musiktraditionen  aus den unterschiedlichen Regionen Europas bildeten auch  den Rahmen für die beiden Fahrradkonzerte, einer kleinen mit 15 Kilometern und 9 Konzerten und einer längeren mit 25 Kilometern und 14 Konzerten, wobei sich die beiden Routen gegenläufig durch Potsdams Zentrum entlang der architektonischen Besonderheiten zwischen Monarchie, Sozialismus und Moderne teilweise überschnitten. 

Berlin – Boulezsaal – Radu Lupu

Michaela Schabel berichtet für schabel-kultur-blog.de über das Konzert von Radu Lupu in Berlin im Boulezsaal

©Pressefoto
Radu Lupu zu hören ist ein ganz besonderer musikalischer Genuss. Zum einen tritt der rumänische Pianist, geboren 1945, selten auf, zum anderen sind seine musikalischen Interpretationen von einer außerordentlichen Sensibilität. Dass er im Berliner Pierre-Boulez-Saal Franz Schubert spielt, ist ein faszinierendes Ereignis.

Radu Lupu will und muss keine Interviews geben. Seine Musik drückt all das, was er sagen will. Musikalisch ist Radu Lupu in der Klassik und Romantik verortet. Er gilt weltweit als bester Schubert-Interpret. 1995 bekam er für seine Franz-Schubert-Interpretationen den Grammy.

Berlin – Pierre-Boulez-Saal – Beethoven und Goehr

Michaela Schabel besuchte für schabel-kultur-blog.de das Konzert von Barenboim und Soltani mit Stücken von Beethoven und Goers

Pressefoto

Extravagante Programmreihen im Pierre-Boulez-Saal 

Daniel Barenboim bringt auch mit extravaganten Programmen das Publikum zum Jubeln. Als Teil des für 2017/18 angesetzten Beethoven-Trio-Zyklus kombiniert er  Beethoven Klavier-Trios G-Dur und C-Moll (1795) mit Violine und Cello mit Goehrs „Largo Siciliano“ (2012), Trio für Horn“. Umrahmt von Beethoven ergab sich daraus eine überaus belebende Wirkung. 

Berlin – Pierre-Boulez-Saal

Für Schabel-Kultur-Blog besucht Michaela Schabel regelmäßig die Konzerte im Pierre-Boulez-Saal Berlin.

©Peter Adamik
Bei jedem Konzert erweist sich der Pierre-Boulez-Saal in Berlin als akustisches Juwel. Michaela Schabel ist für schabel-kultur-blog.de oft dabei. Daniel Barenboim erfüllte sich durch ausdauerndes Engagement nicht nur seinen Lebenstraum, er bereicherte damit das Kulturleben Berlins und das Image Deutschlands als Nation kultureller Vereinigung.
Für  fast 700  Besuchern in zwei ineinander greifenden Raumellipsen um die Musiker von Stararchitekt Frank Gehry konzipiert, ist  kein Zuhörer mehr als 14 Meter vom Dirigenten entfernt. So bietet dieser Konzertsaal durch  physische Nähe und die akustische Perfektion (Yasuhisa Toyota)  ein  ganz besonders Hör- und Wahrnehmungserlebnis.

Berlin-Boulez-Saal – „Luther dancing with the god“

Konzert Kritik Berlin Berlin Pierre-Boulez-Saal Dancing with the god

©Foto: Lovis Ostenrik

Luthers Leben zur Bachmusik im Berliner Piere-Boulez-Saal

Im Jubiläumsjahr Luthers gelingt Regiekoryphäe Robert Wilson das Leben Luthers zusammen mit dem Berliner Rundfunkchor  als  ganz spezielle, sehr existentielle und beziehungsreiche Interpretation. Mit Knut Nystedts  40-stimmigen Chorwerk „Immortal Bach“ avanciert der Abend gleichzeitig  zur Hommage für den Komponisten Bach.