Berlin „Der Kudamm vom Reiterweg zum Weltboulevard“

Über Berlin, Kudamm berichtet schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Der Berliner Kudamm gehört zu den berühmtesten Boulevards der Welt. Vor der Wende Kult, nach der Wende im Schatten von Berlin Mitte, holt sich  der Berliner Kudamm in den letzten Jahren sein Image als einer der berühmtesten Boulevards der Welt zurück. Ein Traum im Frühling, wenn die Linden blühen, ein Lichtertraum im Dezember. 

Budapest – ein trendiges Stadtjuwel 

Reisebericht über Budapest präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Budapest ist nicht umsonst die neue Trendstadt Europas. Die Stadt  fasziniert zwischen Belle Epoche und Partymeile   Obwohl Ungarn ein kleines Land ist, trumpft es mit einer mächtigen Kulturhauptstadt auf. Von der kleinen Brückenstadt  verwandelte sich  Budapest im Laufe  seiner 1000-jährigen wechselvollen Geschichte in eine Metropole mit 1, 8 Millionen Einwohnern. Von den Osmanen besiegt, unter der k. und k. Herrschaft erblüht, dem Kommunismus unterdrückt, entwickelt sich Budapest seit der Wende zum Donaujuwel  im Schnittpunkt zwischen Ost und West

Kuba – Havanna im Baufieber

Aus Havanna berichtet schabel-kultur-blog.de

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Seit Havanna den Massentourismus braucht, um Devisen zu erwirtschaften, steht die Sanierung der Cuidad Vieja im Vordergrund. Eine Gasse nach der anderen wird saniert, und zwar auf höchsten Niveau, streng nach den historischen Vorlagen, mit viel Gespür für die historische Bausubstanz, aber immer auch unter dem Aspekt, wie die sanierten Häuser von den Einheimischen genutzt werden können. Man will keine Walt-Disney-Altstadt für Touristen, sondern eine schöne Altstadt für die Kubaner. 

Florenz – Welthauptstadt der Renaissance

schabel-kultur-blog.de präsentiert Florenz

©Michaela Schabel
Florenz fasziniert als Stadtensemble mit wunderschönen Ausblicken und durch italienische Lebensart 

Bei Florenz überschlagen sich die Superlative. Die Welthauptstadt der Renaissance punktet mit einem großartig erhaltenen und sanierten Stadtensemble, einer einzigartigen Stadtsilhouette, Kirchen, Palazzi und Museen vom Feinsten und italienischem Lebensstil par excellence. 
Der übliche dreitägige Städtetrip ist viel zu kurz für Florenz, macht Lust auf mehr, wenn man genussvoll auswählt und weiß, wie man den Touristenmassen aus dem Weg gehen kann. 

Havanna – Zwischen Kitsch und Kunst  

schabel-kultur-blog berichtet über Kunst in Havanna, Kuba

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Die Öffnung Kubas für den Tourismus hat die Kunst als Einnahmequelle für die Einheimischen beflügelt. Inzwischen kann jeder problemlos Bilder in Kuba kaufen und sie in seine Heimat bringen. Kubanische Künstler stellen international aus, persönlich auszureisen ist allerdings  wegen der bürokratischen Formalitäten und der Reisekosten für die Künstler schwierig. 
Kunst wurde in Kuba nach der Revolution zwar observiert, blieb aber  im Gegensatz zu Russland und den Ostblockstaaten vom Diktum des sozialistischen Realismus verschont, war und ist Ausdruck individuellen Schaffens. 

Havanna – das legendäre Hotel National

schabel-kultur-blog.de berichtet über Havanna, Kuba

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Das Hotel National war in den 50er Jahren in Havanna das Nobelhotel schlechthin. Was Rang und Namen hatte logiert sich dort ein. Dem  Breakers Hotel in Palm Beach  1930 nachgebaut ist das Hotel National unter sozialistischer Führung zwar mit seinen zwei Türmen immer noch ein Wahrzeichen Havanas, aber lange nicht mehr die beste Adresse. 

Schon in den 30er Jahren kam das Hotel in Verruf. Als der US-Botschafter, der im Hotel Nacional logierte, 300 Militäroffizieren Machados im Kampf gegen das Regime Batistas keine Zuflucht bot, sondern abreiste. Ende der 40er Jahre gab die amerikanische Mafia im Hotel Nacional den Ton an.

Havanna – sicher durch Kontrollle

Michaela Schabel recherchierte für schabel-kultur-blog.de Ausschau über Sicherheit, Kontrolle, das sozialistische System in Kuba, Havanna

©Michaela Schabel
„Nicht über Politik sprechen!“ gehört immer noch zu den wichtigsten zehn Ratschlägen diverser Reiseführer für Kubatouristen. Die Realität ist in Havanna nicht ganz so rigide, fragt man danach, wie sich die Zukunft verändern wird, wird eine Grundskepsis gegen das politisches System deutlich. Die Kubaner bekennen sich zu ihrer Heimat, nicht unbedingt zu ihrem System. Deutlich genervt reagiert ein Taxifahrer, als er von der Polizei gestoppt wird. Eine alte Frau klagt im Bus „Toto esto es controlado“ (Alles wird kontrolliert).

Kuba – Havanna – Tanzen

Michaela Schabel recherchierte für schabel-kultur-blog über Tanz in Kuba, Havanna.

©Michaela Schabel
Es wird überall getanzt, wo Musik zu hören ist, im und vor den Bars und Restaurants. Der Taxichaffeur tanzt, wenn er auf Kundschaft wartet. Die Wachmänner der Opera National schwingen schon mal die Hüften, wenn die Band vom Hotel Inglaterra zu hören ist. Schon im Grundschritt wird die ungezähmte Lebensfreude spürbar. Und wenn die Salsatänzer am Samstag durch Habana Vieja auf Stelzen tanzen, springt der Funke schnell über.
Es wird überall getanzt, wo Musik zu hören ist, im und vor den Bars und Restaurants. Der Taxichaffeur tanzt, wenn er auf Kundschaft wartet. Die Wachmänner der Opera National schwingen schon mal die Hüften, wenn die Band vom Hotel Inglaterra zu hören ist. Schon im Grundschritt wird die ungezähmte Lebensfreude spürbar
Ab Mitternacht geht es den Casa de Musicas heiß her.

Kuba – Havanna & Hemingway

Für Schabel-kultur-blog.de recherchierte Michaela Schabel in Havanna und Cojmar nach den Spuren Hemingways.

© Fotos Michaela Schabel
Hemingway war am Boden, als er nach Havana kam. Von den Kritikerin ins literarische Abseits befördert, von der Franco-Diktatur von Spanien isoliert, zog er sich auf Kuba zurück, wo er den südländischen Lebensstil, den er so liebte, weiterführen konnte 1939 mietete er sich im bescheidenen Hotel „Ambos Mundo“ ein, von dessen Dachterrasse er auf das Meer schauen konnte und das heute als „Hemingway-Hotel“ auf der Hemingway-Tour ganz oben steht. Später ließ sich Hemingway gerne mit Fidel Castro fotografieren.

Kuba – Havanna – im Visier der Kreuzschiffe

Für Schabel-Kultur-Blob.de recherchierte Michaela Schabel über Massentourismus in Havanna, Kuba.a

Kubas Tourismusminister will durch mehr Kreuzschiffe die Zahl der Touristen steigern.
© Michaela Schabel

Vom Schiff in fünf Minuten in Havannas Altstadt zu spazieren, hat schon Charme, noch mehr eine Stadt nach jahrzehntelanger sozialistischer Isolation kennenzulernen. Parallelen zu Berlin drängen sich auf. Doch Kuba hat kein finanzkräftiges Partnerland an der Seite. Über den Massentourismus hofft man die dringend benötigten Devisen zu bekommen, um endlich die Mangelwirtschaft im Land  zu reduzieren.  Die Sanierung der Altstadt wäre ohne Tourismus nicht möglich gewesen.

Kuba-Havanna-Mythos Musik

Havannas Musik ist geprägt von Salsa, Jazz und Reggae

©Michaela Schabel

Havanna klingt. Der Rhythmus des Son durchdringt die Stadt, ganz besonders in Havana Altstadt. Es gibt dort fast keine Straße ohne Musik. In der sanierten Zone mit den Cafés und Restaurants wetteifern an jeder Ecke Musikgruppen um die Gunst der Fremden mit den Hits des „Bueno Social Club“ und spanisch-kubanischen Evergreens. 
Havanna klingt© Michaela Schabel

Schon nach kurzer Zeit bohren sie sich als Ohrwürmer ins Bewusstsein. Klar, dass der Körper mitschwingt. Über die Musik und das Tanzen beginnt man zu fühlen, was Havanna ausmacht.  

Kuba – Havannas „Malecón“

Kuba Havana Malecón

Havannas Malecón bei Sonnenuntergang
© Michaela Schabel

Als Traumboulevard Havanas oft pittoresk gepriesen und angekündigt, wirkt der Malecón  auf den ersten Blick zunächst ernüchternd, als Vergnügungsort der einstigen Mittelschicht kaum vorstellbar. Abgesehen von ein paar sanierten Häusern ist die acht Kilometer lange Küstenpromenade vom Havana Vieja, der Altstadt, bis zum Bezirk Miramar, Diplomatenviertel, absolut ruinös. Die sechsspurige Schnellstraße, in den 50er Jahren die Spazierfahrtstrecke der amerikanischer Cabriobesitzer,  ist heute eine vielbefahrene Rennstrecke für Touristen-Oldtimer  klapprige Mittelklassewagen, Stadt- und Touristenbusse.

Kuba – Mythos Oldtimer in Havana

Natürlich bin ich in Kuba durch Havanna mit einem Oldtimer gekurvt. Das ist echtes Havana-Feeling der 60er Jahre.

Die Oldtimer-Capriolets auf der Plaza National
©Michaela Schabel

Man kann nicht widerstehen. Man muss einfach mit so einem Cabrio schon einmal durch Havana düsen und die Taxifahrer drücken heftig auf das Gaspedal, hupen wie bei einer Hochzeit, wenn ein ganzer Konvoi von Touristen unterwegs ist. Das ist für die Taxifahrer  die beste Werbung, denn die Konkurrenz ist groß. Wenn der Wind durch die Haare weht, Salsa-Musik aus einer Musikbox dröhnt, die Autoradios sind längst ausgebaut, wird 50er Jahre-Feeling spürbar.