Dresden – Ausstellung „Requiem“ im Kunsthaus Dresden

Ausstellung Dresden "Requiem" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

75 Jahre nach der vollkommenen Zerstörung Dresden erinnert die Ausstellung „Requiem- zeitgenössische künstlerische Perspektiven zu Trauer und Gedenken “  an die Kriegszerstörung Dresdens. Mit „Requiem“ wollen die Kuratoren in Zusammenarbeit mit dem Museum für Sepulkralkultur Kassel  das Augenmerk auf die Zukunft richten. Welche Anlässe bewegen uns heute, dass wir gemeinsam als Gesellschaft trauern? Welche Formen des Gedenkens entsprechen unserer Zeit, um für eine bessere Zukunft zu sorgen? 

Darmstadt – Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“ im Hessisches Landesmuseum

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Mit „Block Beuys“ feiert man im Hessischen Landesmuseum Darmstadt Beuys 50-jähriges Werkjubiläum seines größten erhaltenen Werkkomplexes. Mittels Filmen, Fotos, sogar Partituren wird gezeigt, wie Beuys 1970 „Block Beuys“ in Hessischen Landesmuseum Darmstadt in Szene setzte.
Als Visionär, der Kunst universell mit Wissenschaft und Spiritualität verband, hat Beuys nichts von seiner Aktualität eingebüßt…. 

Stuttgart – Ausstellung „Die ganze Welt ist Farbe“ in der Staatsgalerie

Ausstellung "Ida Kerkovius" in Stuttgart präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Wer ist Ida Kerkovius? Die renommierte „Kerko“, wie man sie in Stuttgart der Nachkriegszeit nannte, geriet in Vergessenheit. Anlässlich ihres 50. Sterbetags im Juli holt sie  die Staatsgalerie Stuttgart  durch eine kleine Kabinettausstellung wieder ins Bewusstsein. Gezeigt werden  31 Werke,  Stadtlandschaften, Naturdarstellungen und Blumenstillleben von 1911 bis 1965 …

Düsseldorf – Kunstpalast Peter Lindbergh Retrospektive „Untold Stories“ 

Lindberghs Ausstellung "Untold Stories" im Düsseldorfer Kulturpalast präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Peter Lindbergh, 1944 in Leszno (Lissa) geboren, aufgewachsen in Duisburg später in Paris, zählt zu den ganz Großen der Modefotografie. Mit „White Shirts“ (1988) für die „Vogue“, sechs spätere Supermodels in Herrenhemden, schrieb er Fotografiegeschichte. Im Alter von 74 Jahren verstarb er letztes Jahr. In zahlreichen Ausstellungen zeigte er seine Fotografien, aber nur eine kuratierte er selbst. Sie ist, wenn auch momentan wegen Covid-19 geschlossen, bis Juni im Düsseldorfer Kunstpalast zu sehen.
Unter dem Motto „Untold Stories“ arbeitete Lindbergh selbst zwei Jahre bis drei Tage vor seinem Tod an dieser Präsentation. Die Ausstellung ist Vermächtnis und Dokument, wie er die Modefotografie erweiterte, und sie ist Spiegel seiner selbst. „Es war überwältigend, auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, wer ich bin“, so Lindbergh im Juni 2019 in einem Interview, das für den Katalog geführt wurde…

Düsseldorf – „Verrückt nach Angelika Kauffmann“ im Kunstpalast 

Ausstellung "Verrückt nach Angelika Kauffmann" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Kaum zu glauben, dass im 18. und 19. Jahrhundert, eine Zeit, in der die männlichen Zeitgenossen das Sagen hatten, die ganze Welt verrückt nach der Malerin war. 
Angelika Kauffmann, 1741 in Chur geboren, 1807 in Rom gestorben gilt als berühmteste Künstlerin im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Jetzt erst wurde sie für ein größeres Publikum in ihrer Bedeutung entdeckt. 100 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, etliche zum ersten Mal zu sehen, geben im Düsseldorfer Kunstpalast einen Überblick über ihr Schaffen und sind hoffentlich nach der Quarantäne noch zu sehen. 
Zeitgenosse J. G. Herder beschrieb Angelika Kauffmann als die „vielleicht kultivierteste Frau in Europa“ … 

Leipzig – Ausstellung „Zero Waste“  im Museum der Bildenden Künste 

Ausstellung "Zero Waste" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die Konzeption der Ausstellung  „Zero Waste“, die kommenden Donnerstag in Leipzig eröffnet werden sollte, thematisiert genau das, was uns  Covid-19-Krise lehrt, einen einfacheren, konsumreduzierten, nachhaltigen Lebensstil. 

Die Gruppenausstellung realisiert vom Bundesumweltamt in Kooperation mit dem MdbK Leipzig  zeigt diesbezüglich internationale Dispositionen zeitgenössischer Kunst. Wie können und wollen wir in Zukunft leben, ohne unsere Lebensgrundlage zu zerstören? Wie können wir lernen, neue Wege zu denken? Und wie kommen wir vom Wissen zum Handeln? Kunst und Kultur können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten…

Hamburg – die Ausstellung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ in der Hamburger Kunsthalle setzt sich mit einem Tabuthema auseinander, das uns alle zutiefst betrifft

Ausstellung "Trauer" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Nach „Besser scheitern“ (2013) und „Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit“ (2017) ist „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ (2020) die dritte Ausstellung der Hamburger Kunsthalle, die sich mit Tabu- und Grenzthemen auseinandersetzt.
Die Erfahrungen von Verlust, Trauer und Wandel bergen ein verstörendes Potenzial. Ist es darstellbar? Welche Bilder finden Künstler*innen heute für Abschied, Trauer, Verlust und Wandel? Welche Bedeutung haben überlieferte Pathosformeln und eindeutige Symbolen ? Und was vermag der Umgang mit Trauer über unsere Gegenwart zu erzählen?
Rund 30 internationale Künstler*innen aus 15 Ländern beschäftigen sich in Bildern, Skulpturen, Videos, Fotografien, Rauminstallationen, Dia-Projektionen und Sound Pieces mit dem Thema Verlust als einer existentiellen, schmerzhaften Verunsicherung und der daraus resultierenden Unterbrechung des Gangs der Dinge…

Frankfurt – Ausstellung „En Passant. Impressionismus in Skulptur“ im Städel Museum muss auf  Eröffnung noch warten 

Ausstellung "En Passant. Impressionismus in Skulptur" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

In Zeiten, wo Kultur verwehrt ist, können wir uns doch schon freuen, was zu erwarten ist. Die große Retrospektive des impressionistischen Malers Monet war im Potsdamer Museum Barberini wenigstens einige Tag zugänglich. 

„En Passant. Impressionismus in Skulptur“ im Frankfurter Städel ist zwar schon fertig, konnte aber wegen Pandemie nicht mehr eröffnet werden. Der Titel lässt Interessantes erwarten, denn bislang bezog die Erforschung des Impressionismus vorwiegend auf die Malerei.
Wie aber wirkt die Flüchtigkeit des Augenblicks in Skulpturen? Dieser Frage geht das Städel Museum nach, ermöglicht durch zahlreiche Kooperationen im internationalen Museen… 

Landshut – „come back“ der Produzentengalerie

Produzentengalerie mit Ausstellung "come back" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

In Zeiten der absoluten Kulturflaute freuen sich die Macher der Landshuter Produzentengalerie ihr Comeback. 
Ungewöhnlich ist die Verortung der Produzentengalerie im Eingangs- Treppenhausbereich der Signal Iduna,  Am Alten Viehmarkt 5, erreichbar  über den Eingang rechts neben der Apotheke an der Ecke zur Podewilsstraße und ist dort jetzt auch zu sehen. Doch inzwischen ist auch diese Türe verschlossen. Stattdessen ein paar Impressionen.
Mit wesentlich weniger Platz ändert sich auch das Ausstellungskonzept. Statt des fast monatlichen Wechsels sind jetzt maximal vier Ausstellungen pro Jahr geplant. Im 5. Stockwerk mit Weitblick auf St. Martin auf der einen Seite und den Bayerischen Wald auf der anderen, kommen die Bilder im kühl gehaltenen Entreebereich recht gut zur Wirkung.
Georg Forster und Karl Schönberger zeigen ihre neuesten Arbeiten, Richard Hillinger sein neues „Kröninger Projekt“. 

München –  Retrospektive von „Franz Erhard Walther – Shifting Perspectiven“ 

Ausstellung Franz Erhard Walther präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Was auf den ersten Blick wie ein stylisches Handelskontur mit Stoffen wirkt, entpuppt sich bei genauerer Analyse nicht zuletzt durch die hilfreichen Texte als tiefgründig konzeptionelle Ausstellung im Münchner Haus der Kunst.

Die Retrospektive „Franz Erhard Walther – Shifting Perspectives“ zeigt den radikalen Ikonoklasmus der 60er Jahre, die radikal sich wandelnden Perspektiven auf das Bild an sich, die Auflösung des 2-dimensionalen Bildes in die 3-Dimensionalität von Skulpturen und gleichzeitig die Rolle des Betrachters, der über „Schreitsockel“, „Handlungsbahnen“, durch Überziehen der Stoffe Teil  dieser Skulpturen wird. 
Franz Erhard Walther ist eine Schlüsselfigur in der Abwendung vom konventionellen Bild nach dem Zweiten Weltkrieg…

Landshut – Neue Gruppe München präsentiert Ausstellung „vis-a-vis“

Einiges zu entdecken gibt es von der Neue Gruppe München, die Arbeite im Landshuter Kunstkreis  präsentiert. Ein Dutzend Künstler stellen ihre besten Arbeiten "via á vis" aus. Die Bereits 1946 wurde die Neue Gruppe München  gegründet. Ein Jahr später fand bereits die erste Ausstellung im Lenbachhauss statt. Unter anderem machte sich die Künstlergruppe als Mitveranstalter der einstigen Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst einen Namen. Der gemeinsame Nenner der unterschiedlichen künstlerischen Handschriften in die Abstraktion, der Charme der Ausstellung die unterschiedlichen Materialien

Einiges zu entdecken gibt es von der Neuen Gruppe München, die ihre Arbeiten derzeit im Landshuter Kunstkreis  präsentiert. Ein Dutzend Künstler stellen ihre besten Arbeiten „via á vis“ aus. Die Bereits 1946 wurde die Neue Gruppe München  gegründet. Ein Jahr später fand bereits die erste Ausstellung im Lenbachhauss statt. Unter anderem machte sich die Künstlergruppe als Mitveranstalter der einstigen Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst einen Namen.
Der gemeinsame Nenner der unterschiedlichen künstlerischen Handschriften in die Abstraktion, der Charme der Ausstellung die unterschiedlichen Materialien…

Berlin – „Monet Orte“ – große Retrospektive im Potsdamer Barberini 

Berlin – „Monet Orte“ – große Retrospektiv im Potsdamer Barberini 

Der Andrang ist enorm. Mit einer der größten Retrospektiven des berühmten Impressionisten Claude Monet  wird  das Potsdamer Barberini zum Publikumsmagnet. 100 Gemälde sind  durch die Zusammenarbeit mit internationalen Museen in Paris, London, Madrid, New York, Los Angeles, Tokio und Canberra zu sehen. 

Das Ausstellungskonzept besticht durch Klarheit. Geordnet nach den Lebensorten, die Basis von Monets Kreativität, folgt man mit der geografisch biografischen Verortung gleichzeitig seiner künstlerischen Entwicklung in 14 Kapiteln. Während Monet in Deutschland sehr über seine Mohnfelder im Bewusstsein verankert ist, erlebt man jetzt die Vielfalt seiner Schlüsselmotive … 

Landshut – „Schwarz auf Weiß“- Bilder von Raimund Reiter

Ausstellung "Schwarz auf Weiß" von Raimund Reiter präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Sind es Blätter, Pflanzen, Explosionen? Die abstrakten Arbeiten Raimund Reiters erlauben viele Interpretationen, die er zuweilen durch die Titel etwas lenkt, aber auch ohne Titel durch die extremen Lichtspannungen im schwarzen Umfeld die Phantasie sehr anregen.

In seiner Ausstellung „Schwarz auf Weiß“ präsentiert er im Landshuter Großen Rathausgalerie Raimund Reiter  anlässlich seines 70. Geburtstages Radierungen und Kohlezeichnungen in der Großen Rathausgalerie

Salzburg – „Die Spitze des Eisbergs“ im Museum der Moderne

Ausstellung in Salzburg "Die Spitze des Eisbergs" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Auf 55000 Werke ist die Sammlung im Salzburger Museum der Moderne  seit  der Museumsgründung 2004 angewachsen. Nach dem Motto „Die Spitze des Eisbergs“ ist derzeit auf zwei Ebenen ein Längsschnitt durch die unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen der modernen Kunst zu sehen, die das Haus von 1945 bis die Gegenwart aus Eigenbeständen nachzeichnen kann. Doch die Detailkonzepte der zwölf Kurator*innen erschließen sich ohne Hintergrundtext kaum, wirken mehr wie ein Puzzle von ca. 80 Künstlern, sieht man auf die Hinweise der Bedeutung von Raum ab. 

Berlin – „Albert Watson“ – in der Fotogalerie Camera Work

Ausstellung "Albert Watson" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit Fotografien von Kate Moss, Christy Thurlington und David Bowie wurde  Albert Watson (*1942 in Edinburgh) weltberühmt und sogar mit einem Grammy ausgezeichnet. Er  machte über 100 Covers für renommierte Zeitschriften, den Pirelli-Kalender 2019, viele Filmposter, aber auch experimentelle Fotografien.

Werke aus drei Jahrzehnten zeigen in der Fotogalerie Camera Work, wie unglaublich präzise und skulptural  er fotografiert.  Man glaubt die Wimpern anfassen zu können, als rage die Zigarette dreidimensional heraus. Raffiniert gefaltete Roben lassen Frauen als geheimnisvolle Skulpturen erscheinen.