Berlin – „Garten der irdischen Freuden“ Ausstellung im Gropiusbau

Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" im Berliner Gropiusbau präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Immer wieder inspiriert der Garten Künstler. Als Metapher für den Zustand der Welt präsentieren über 20 internationale Künstler ihre Interpretationen zum „Garten der irdischen Freuden“.
Kuratorin Stephanie Rosenthal, seit 2018 Direktorin des Gropiusbaus hat die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Clara Meister sehr vielschichtig konzipiert, kombiniert Historie und Zeitgeist, Entspannung und Chaos, Eros und Perversion, Paradies und Kontrollraum, psychedelische Erlebniswelten und dokumentarische Bewusstseinsbildung. Die Gärten, Installationen unterschiedlichster Art, mit und ohne Pflanzen, wachsen, duften, werden hörbar und fühlbar, erotisieren, inspirieren, irritieren, kritisieren.

München – Hypo-Kunsthalle „In einem neuen Licht Kanada und der Impressionismus 1880 – 1930“

Ausstellung "Kanada und der Impressismus" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Schnee- und Herbstlandschaften, gemütlich erleuchtete kleine Orte, Ernteszenarien, Menschen im Einklang mit der Natur gemalt in impressionistischer Manier, das sind die Bilder, die zur Zeit in der Münchner Hypo-Kunsthalle  Kanada in einem neuen Licht zeigen.

120 Gemälde von 36 Künstlerinnen und Künstlern aus Kanada sind zu sehen. Größtenteils noch nie öffentlich gezeigt gibt die Ausstellung zum ersten Mal einen Überblick über den kanadischen Impressionismus.

Landshut – Ausstellung des Duisburger Kunstvereins

Duisburger Kunstverein in Landshut präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

14 Künstler mit 66 Arbeiten so zu präsentieren, dass der Betrachter nicht ermüdet, ist an sich schon eine Kunst. Dem Duisburger Kunstverein, der in einer Kooperation mit dem Landshuter Kunstverein in deren Galerie eine Auswahl seiner Künstler zeigt, gelingt das sehr gut. Durch eine  abwechslungsreiche Auswahl der künstlerischen Methoden  und Hängung, klare Informationen über Technik und Anliegen des Künstlers findet der Betrachter trotz der Vielfalt schnell einen Überblick. 

Regensburg – Ausstellung „Wie Bayern zum Freistaat wurde und was ihn so besonders macht.“ im neuen Museum der Bayerischen Geschichte

Haus der Bayerischen Geschichte präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Imposant ist das neue Haus der Bayerischen Geschichte. Aus der Luftperspektive ein graues Gegengewicht zum Dom im Kontrast zu der roten  Dächerlandschaft der Regensburger Altstadt dazwischen. Mit der Freitreppe zur Donau hin wurde aus einem staubigen Parkplatz (der Donaumarkt!) ein einladender Stadtplatz. In vier Jahren Bauzeit entstand für mehr als 88 Millionen Euro nach den Plänen der Architekten Wörner Traxler Richter aus Frankfurt am Main ein Museum, das sich jeglicher Kritik im Vorfeld zum Trotz in schlichter Reduktion in die Silhouette am Rand des UNESCO-Weltkulturerbes einfügt. 

Berlin – Ausstellung „Elfie Semotan – Contradiction“ im C/O

Der Werbeslogan der Marke Palmers „Trau dich doch“ in den späten 70er Jahren  wurde zum Impuls für die Fotografin Elfie Semotan. Endlich wagte sie anders zu fotografieren, gegen die gewohnten Regeln der Ästhetik. In einer gekonnten Mischung von kühler Eleganz und unperfektem Umfeld zeigt sie das Sein im Schein. Derzeit sind Arbeiten aus den letzten 20 Jahren im C/O Berlin zu sehen. 

Berlin – „The Black Image Corporation“  Ausstellung im Gropius-Bau

Ausstellung Gropius-Bau Berlin präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Wie präsentierten sich Afroamerikaner in den 60er, als in den USA Rassismus an der Tagesordnung war? Die Ausstellung „The Black Image Corporation“ zeigt im Berliner Gropius Bau anhand der Illustrationen der einzigen  Monatszeitschrift „Ebony“ und dem wöchentlich erschienenen Magazin „Jet“, wie Modefotografie in den 50er Jahren zum  Selbstwertgefühl der Afroamerikaner beigetragen hat.

Berlin – Bani Abidi „They Died Laughing“ – Ausstellung im Gropius-Bau

Ausstellung Bani Abidi präsentiert von www.schabe-kultur-blog.de

©Bani Abidi Kaum auszuhalten sind die Absurditäten unserer Welt. Für die Filmemacherin Bani Abidi, sie lebt derzeit in Berlin und Karatschi,  ist das Lachen das Mittel, diesen traurigen Realitäten zu entgehen. Wie einst der Hofnarr oder Schelm über Humor die Wahrheiten hinter den Realitäten offerierte, so entdeckt sie in ihren Filmcollagen in Alltagsszenen die gesellschaftlichen […]

Berlin – Ausstellung „Maestri – Musik und Leidenschaft “ in der Galerie CAMERA WORK 

Ausstellung "Maestri", Dirigenten, präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Nicht Models, sondern Dirigenten präsentier die neue Ausstellung in Berliner Galerie CAMERA WORK.  Zum ersten Mal in ganz Deutschland sind Fotografien von „Maestri  auf den Weltbühnen der Musik“ in einer Ausstellung zu sehen, konzentriert auf  Daniel Barenboim, Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Kent Nagano, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann. Der Besucher erlebt die Dirigenten beim Dirigieren, in voller Statur vor Bauwerken, vor allem ganz nah in Porträts und bekommt dadurch einen neuen Zugang zu diesen Ausnahmepersönlichkeiten. 

Berlin – Ausstellung „Food For The Eyes“ im C/O Berlin

Ausstellung "Food For The Eyes" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Essen war immer schon ein Thema in der Malerei. Man denkt an die traditionellen Stillleben, in denen die Herrschaftsschicht ihren lukullischen Reichtum dokumentierte. Die Ausstellung „Food For The Eyes“ blickt auf die Geschichte des Essens in der Fotografie, die beginnend im 19. Jahrhundert in drei Kapiteln aufgeschlagen wird. Familie und Tradition, Ritual und Kultur, Wohlstand und Armut, Gender und Rasse, Lust und Ekel sind die motivlichen Polaritäten.

Berlin – „Jack´s Jack“ – Jack Whittens erste Einzelausstellung in Deutschland  im Museum der Gegenwart, Hamburger Bahnhof

Ausstellung Jack Whitten präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©MIchaela Schabel
Über die Titel und seine Lebensgeschichte erschließen sich die Bilder Jack Whittens. Zum ersten Mal sind die Bilder des Afroamerikaners in Deutschland zu sehen. Er konnte diese Ausstellung nicht mehr erleben,  verstarb 2018 . So wird „Jack´s Jack“ zum großen Memorial, mit Fokus auf seine „Gifts“ (Gaben), so bezeichnete er seine Bilder, die er oft seinen Freunden und Vorbildern aus Kunst, Musik und Politik widmete. „Wenn ich jemandem ein Bild widme, ist das meine Art, zu honorieren, dass bestimmte Menschen als Geist und Energie gelebt haben.“ Mit seinen Bildern will Jack Whitten die Energie dieser Menschen vermitteln. Seine Bilder sind wie Totem, haben Aura, tief durchpulst von seiner afroamerikanischen Seele.

Berlin – Andreas Mühes „Mischepoche“ im Hamburger Bahnhof

Ausstellung Andreas Mühes "Mischepoche" von www.schabel-kultur-blog.de

©Andreas Mühe
In zwei riesigen Fotografien blicken sich die Familienmitglieder Andreas Mühes väterlicher- und mütterlicherseits vis-a-vis im dunkelgrau gehaltenen Ausstellungsraum an. Andere Fotografien  eröffnen den Blick auf den Prozess des Projekts, 92 davon im gleichen Format, wie eine aufgefaltete Seite auf drei Wänden geordnet mit rhythmisierten Motivwiederholungen, allesamt analog fotografiert ohne digitale Bearbeitung. Da nicht mehr alle Familienmitglieder leben, der Vater und zwei seiner drei Frauen, die Schauspielerinnen Jenny Gröhlmann und Susanne Lothar, ließ Andreas Mühe über eine Londoner Firma, die auch für Madame Tussauds arbeitet, täuschend ähnliche Modelle in Originalgröße für die Familienfotos nachbilden.

Landshut – Galerie LAProjects – Enzo Cucchi

20 Jahre war Enzo Cucchi, der Meister der italienischen Avantgarde, in Deutschland nicht zu sehen. Jetzt präsentiert er seine Meistergrafiken aus vier Jahrzehnten in der Galerie LA Projects.Galerist Jörg Ludwig lernte Enzo Cucchi vor vielen Jahren bei einer Ausstellungseröffnung in New York kennen. Jetzt zum 75. Geburtstag erfüllt sich Jörg Ludwig seinen ganz persönlichen Traum, die Arbeiten Enzo Cucchis zu Gast zu haben. 

©Michaela Schabel
20 Jahre war Enzo Cucchi, der Meister der italienischen Avantgarde, in Deutschland nicht zu sehen. Jetzt präsentiert er seine Meistergrafiken aus vier Jahrzehnten in der Galerie LA Projects.Galerist Jörg Ludwig lernte Enzo Cucchi vor vielen Jahren bei einer Ausstellungseröffnung in New York kennen. Jetzt zum 75. Geburtstag erfüllt sich Jörg Ludwig seinen ganz persönlichen Traum, die Arbeiten Enzo Cucchis zu Gast zu haben. 

Berlin – Ausstellung „bauhaus imaginista“ im Haus der Kulturen

Ausstellungskritik "Bauhaus imaginate" präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Reduzierte Bauweise, klare Formen und Farben. Auch 100 Jahre nach seiner Gründung 2019  ist das Bauhaus durch sein klares Design aktuell. 
Als Nonplusultra formaler Reduzierung ist der Stellenwert des Bauhauses immer noch ganz hoch angesetzt. Zum 100. Gründungsjahr des Bauhauses gibt es Ausstellungen in ganz Deutschland. Umso interessanter ist der Ansatz, den die Kuratoren Marion von Osten und Grant Watson in Zusammenarbeit mit einem Team internationaler Forscher und Künstler im Berliner Haus der Künste verfolgen.

Als non plus ultra formaler Reduzierung ist der Stellenwert des Bauhauses immer noch ganz hoch angesetzt. Zum 100. Gründungsjahr des Bauhauses gibt es Ausstellungen in ganz Deutschland. Umso interessanter ist der Ansatz, den die Kuratoren Marion von Osten und Grant Watson in Zusammenarbeit mit einem Team internationaler Forschern und Künstlern im Berliner Haus der Künste verfolgen.