Berlin – Ausstellung „Elfie Semotan – Contradiction“ im C/O

Der Werbeslogan der Marke Palmers „Trau dich doch“ in den späten 70er Jahren  wurde zum Impuls für die Fotografin Elfie Semotan. Endlich wagte sie anders zu fotografieren, gegen die gewohnten Regeln der Ästhetik. In einer gekonnten Mischung von kühler Eleganz und unperfektem Umfeld zeigt sie das Sein im Schein. Derzeit sind Arbeiten aus den letzten 20 Jahren im C/O Berlin zu sehen. 

Berlin – „The Black Image Corporation“  Ausstellung im Gropius-Bau

Ausstellung Gropius-Bau Berlin präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Wie präsentierten sich Afroamerikaner in den 60er, als in den USA Rassismus an der Tagesordnung war? Die Ausstellung „The Black Image Corporation“ zeigt im Berliner Gropius Bau anhand der Illustrationen der einzigen  Monatszeitschrift „Ebony“ und dem wöchentlich erschienenen Magazin „Jet“, wie Modefotografie in den 50er Jahren zum  Selbstwertgefühl der Afroamerikaner beigetragen hat.

Berlin – Bani Abidi „They Died Laughing“ – Ausstellung im Gropius-Bau

Ausstellung Bani Abidi präsentiert von www.schabe-kultur-blog.de

©Bani Abidi Kaum auszuhalten sind die Absurditäten unserer Welt. Für die Filmemacherin Bani Abidi, sie lebt derzeit in Berlin und Karatschi,  ist das Lachen das Mittel, diesen traurigen Realitäten zu entgehen. Wie einst der Hofnarr oder Schelm über Humor die Wahrheiten hinter den Realitäten offerierte, so entdeckt sie in ihren Filmcollagen in Alltagsszenen die gesellschaftlichen […]

Berlin – Ausstellung „Food For The Eyes“ im C/O Berlin

Ausstellung "Food For The Eyes" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Essen war immer schon ein Thema in der Malerei. Man denkt an die traditionellen Stillleben, in denen die Herrschaftsschicht ihren lukullischen Reichtum dokumentierte. Die Ausstellung „Food For The Eyes“ blickt auf die Geschichte des Essens in der Fotografie, die beginnend im 19. Jahrhundert in drei Kapiteln aufgeschlagen wird. Familie und Tradition, Ritual und Kultur, Wohlstand und Armut, Gender und Rasse, Lust und Ekel sind die motivlichen Polaritäten.

Landshut – Neue Galerie „Sjon Brands

Der niederländische Künstler Sjon Brands ist bekannt für seine skurrilen Vogelskulpturen, seine originellen Readymades und  „Groceries“. Gemeinsamer Nenner aller drei Bereiche, die er derzeit in der Neuen Galerie präsentiert, sind die Skurrilität  der Montagen, die durch die Titel noch mehr ins Reich kurioser Phantasie verweisen oder sich zu gesellschaftskritischen Chiffren verdichten.

Berlin – „Jack´s Jack“ – Jack Whittens erste Einzelausstellung in Deutschland  im Museum der Gegenwart, Hamburger Bahnhof

Ausstellung Jack Whitten präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©MIchaela Schabel
Über die Titel und seine Lebensgeschichte erschließen sich die Bilder Jack Whittens. Zum ersten Mal sind die Bilder des Afroamerikaners in Deutschland zu sehen. Er konnte diese Ausstellung nicht mehr erleben,  verstarb 2018 . So wird „Jack´s Jack“ zum großen Memorial, mit Fokus auf seine „Gifts“ (Gaben), so bezeichnete er seine Bilder, die er oft seinen Freunden und Vorbildern aus Kunst, Musik und Politik widmete. „Wenn ich jemandem ein Bild widme, ist das meine Art, zu honorieren, dass bestimmte Menschen als Geist und Energie gelebt haben.“ Mit seinen Bildern will Jack Whitten die Energie dieser Menschen vermitteln. Seine Bilder sind wie Totem, haben Aura, tief durchpulst von seiner afroamerikanischen Seele.

Berlin – Andreas Mühes „Mischepoche“ im Hamburger Bahnhof

Ausstellung Andreas Mühes "Mischepoche" von www.schabel-kultur-blog.de

©Andreas Mühe
In zwei riesigen Fotografien blicken sich die Familienmitglieder Andreas Mühes väterlicher- und mütterlicherseits vis-a-vis im dunkelgrau gehaltenen Ausstellungsraum an. Andere Fotografien  eröffnen den Blick auf den Prozess des Projekts, 92 davon im gleichen Format, wie eine aufgefaltete Seite auf drei Wänden geordnet mit rhythmisierten Motivwiederholungen, allesamt analog fotografiert ohne digitale Bearbeitung. Da nicht mehr alle Familienmitglieder leben, der Vater und zwei seiner drei Frauen, die Schauspielerinnen Jenny Gröhlmann und Susanne Lothar, ließ Andreas Mühe über eine Londoner Firma, die auch für Madame Tussauds arbeitet, täuschend ähnliche Modelle in Originalgröße für die Familienfotos nachbilden.

Landshut – Galerie LAProjects – Enzo Cucchi

20 Jahre war Enzo Cucchi, der Meister der italienischen Avantgarde, in Deutschland nicht zu sehen. Jetzt präsentiert er seine Meistergrafiken aus vier Jahrzehnten in der Galerie LA Projects.Galerist Jörg Ludwig lernte Enzo Cucchi vor vielen Jahren bei einer Ausstellungseröffnung in New York kennen. Jetzt zum 75. Geburtstag erfüllt sich Jörg Ludwig seinen ganz persönlichen Traum, die Arbeiten Enzo Cucchis zu Gast zu haben. 

©Michaela Schabel
20 Jahre war Enzo Cucchi, der Meister der italienischen Avantgarde, in Deutschland nicht zu sehen. Jetzt präsentiert er seine Meistergrafiken aus vier Jahrzehnten in der Galerie LA Projects.Galerist Jörg Ludwig lernte Enzo Cucchi vor vielen Jahren bei einer Ausstellungseröffnung in New York kennen. Jetzt zum 75. Geburtstag erfüllt sich Jörg Ludwig seinen ganz persönlichen Traum, die Arbeiten Enzo Cucchis zu Gast zu haben. 

Berlin – Ausstellung „bauhaus imaginista“ im Haus der Kulturen

Ausstellungskritik "Bauhaus imaginate" präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Reduzierte Bauweise, klare Formen und Farben. Auch 100 Jahre nach seiner Gründung 2019  ist das Bauhaus durch sein klares Design aktuell. 
Als Nonplusultra formaler Reduzierung ist der Stellenwert des Bauhauses immer noch ganz hoch angesetzt. Zum 100. Gründungsjahr des Bauhauses gibt es Ausstellungen in ganz Deutschland. Umso interessanter ist der Ansatz, den die Kuratoren Marion von Osten und Grant Watson in Zusammenarbeit mit einem Team internationaler Forscher und Künstler im Berliner Haus der Künste verfolgen.

Als non plus ultra formaler Reduzierung ist der Stellenwert des Bauhauses immer noch ganz hoch angesetzt. Zum 100. Gründungsjahr des Bauhauses gibt es Ausstellungen in ganz Deutschland. Umso interessanter ist der Ansatz, den die Kuratoren Marion von Osten und Grant Watson in Zusammenarbeit mit einem Team internationaler Forschern und Künstlern im Berliner Haus der Künste verfolgen.

Ausstellung – „Touch“ Kiki Smiths grafisches Werk in der Münchner Pinakothek der Moderne 

Kiki Smith präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Kiki Smith
Ihr gesamtes, in Auflage erschienenes druckgraphisches Œuvre hat die renommierte New Yorker Künstlerin Kiki Smith, 1954 in Nürnberg geboren, der Graphische Sammlung München vermacht, Mit 116 Einzelbildern, 41 Portfolios und 15 Künstlerbüchern, insgesamt 800 Grafiken, verfügt die Pinakothek damit weltweit die größte Sammlung von Kiki Smith. Als Dankeschön ist die derzeitige Ausstellung „Touch“ zu verstehen, die 160 Arbeiten von 1985 bis heute zeigt.  
Der Titel passt bestens zu Kiki Smiths künstlerischem Anliegen, denn berühren will sie mit ihren Bildern.

Landshut – Ausstellung „Franz Weickmann zum 80. Geburtstag Skulpturen und Zeichnungen“ im Rathauskeller

Weickmann präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Aug in Aug werden die Tierskulpturen lebendig. Kniet man sich nieder, fasziniert der geheimnisvolle Blick des Schneeleoparden. Ungewöhnlich lang, mehr als die Dreiviertellänge des Körper, übernimmt der Schwanz die Steuerfunktion beim Sprung im zerklüfteten Gelände des zentralasiatischen Hochgebirges. Der Schneeleopard ist ein Einzelgänger. Ein künstlerischer Einzelgänger ist auch Franz Weickmann.

München – Ausstellung „Samurei“ in Hypo-Kunsthalle

Ausstellung "Samurei" präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
700 Jahre beherrschten die Samurai Japan. Ihr Mythos bestimmt heute noch die Vorstellungen über japanische Kultur. In einer imposanten Ausstellung zeigt die Münchner Hypo-Kunsthalle „Samurai, Pracht des japanischen Rittertums“. Die über 100 Exponate stammen aus die Sammlung von Ann und Gabriel Barbier-Mueller, eine der weltweit vollkommensten Sammlungen mit Sitz in Dallas, USA.
Die Ausstellung lässt eintauchen in die einstige Kultur der Samurai zwischen kämpferischem Mut und intriganter Machtgier.

Berlin  – Ausstellung in der Kommunalen Galerie – „Zuhause“ – Vonovia Award für Fotografie

Ausstellung Nonovia-Award präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Norman Hoppenheit/Michaela Schabel
Ein weißes Rechteck in einer schlichten Plattenbausiedlung zieht den Blick schon von weitem auf sich. Es entpuppt sich in der Nähe als weiße Brandmauer eines Hochhauses. Ist das ein Zuhause? Fensterlos, zugemauert, übertüncht? Gegenüber lacht ein Malerlehrling in die Kamera. Mit seiner Fotoserie „Dreesch“ über die Schweriner Plattenbausiedlung, wo er aufgewachsen ist, überzeugte Norman Hoppenheit die Jury des Vonovia-Awards und wurde Sieger in der Kategorie „Beste Serie“.