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Berlin – Gerd Natschinskis heiteres DDR-Musiktheater „Messeschlager Gisela“ im Zelt am Roten Haus – eine Produktion der Komischen Oper Die Komische Oper weiß zu unterhalten! Immer auf der Suche nach originellen Stücken wurde jetzt als Highlight zum Abschluss der ersten Saison ohne Stammhaus, das umgebaut wird, vor dem Roten Rathaus ein neuer Bühnenort errichtet. Im…
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Das 30-jährige Jubiläum auf dem Künstlerhof Hörlkam toppt alle bisherigen Sommerausstellungen. Keramik- und Bronzeplastiken, ca. 200 Versionen, bewachen Haus und Hof. Kühn gruppieren sie sich auf dem Gelände, zwischen Büschen und Bäumen, in der Wiese, den Scheunendurchgang entlang und in den Ausstellungsräumlichkeiten. Michaela und Florian Geissler haben einen archaischen Skulpturenpark geschaffen. Kunst und Natur werden…
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Jedes Jahr kürt der LVÖ durch einen Wettbewerb die 10 besten Bioprodukte Bayern. Teilnehmen können nur Bio-zertifizierte Betriebe. Sie müssen nachweisen, dass mindestens zwei Drittel der Bio-Rohstoffe in Bayern hergestellt werden. Die Jury bewertet Geschmack, Aussehen und das Engagement der Unternehmen für Umwelt und Tierwohl, im sozialen Bereich und für die jeweilige Region. Das Rennen auf…
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In dem Roman „Echos Kammern“ tragen alle komische Namen, und manche haben auch komische Probleme, aber die lösen sich auf. Für ihren zeitgeistigen Roman zwischen New York und Berlin wurde Iris Hanika bei der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Belletristik“ ausgezeichnet…
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„Affe“ und „Kannibalin“ nannten Frauen und Männer in Kenia und Uganda die Ethnologin, die Ende der 1970er-Jahre zu ihnen kam, um sie zu erforschen. Statt diese wenig schmeichelhaften Namen zurückzuweisen, stellt Heike Behrend sie ins Zentrum ihrer Autobiografie „Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung“ und gewann damit den Preis der Leipziger Buchmesse 2021…
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Mit „Apropos Casanova“ gelang es Timea Tankós die Jury der Leipziger Buchmesse von ihren Übersetzungskünsten zu begeistern. Das ungarisches Original „Apropos Casanova“ des virtuosen Provokateurs Miklós Szentkuthy (1908 –1988) gibt es jetzt auch in Deutsch zu lesen, inklusive Miklós Szentkuthys höchst subjektiven Spiels mit der Sprache und der Geschichte Casanovas…
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Das Berliner Theatertreffen mit der 10er Auswahl gerade beendet beginnt heute und geht bis 3. Juni als „Theatertreffen der Jugend digital“, als Reise ins Universum. Elf Produktionen, aus unterschiedlichen Bundesländern wurden eingeladen, denen ein bundesweiter Wettbewerb vorausgegangen ist…
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Der Konsumkapitalismus hat schon früh den Feminismus für sich in Anspruch genommen, um neue Absatzmärkte zu erschließen. Genau dieser Frage geht Beate Hausbichler in ihrem Buch nach „Der verkaufte Feminismus: Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde“. Anhand populärer Beispiele belegt sie ihre Behauptung, wie die Individualisierung des Feminismus die Gleichstellung der Frauen…
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„Wildnis beginnt, wenn man der Natur freien Lauf lässt und nicht immer als Mensch dazwischen funkt“, so Bastian Kalous. Er hat sich mit dem Wald zusammengerauft. Jetzt ist der Wald seine Heimat, seine „Spielwiese“ und sein bevorzugtes Fotomotiv. Filmemacherin Lisa Eder folgt den Spuren dieses Wanderers in wunderbaren Naturstimmungen, unterlegt mit unaufdringlich klangschöner Musik. Noch…
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Liebevoll umschlungen liegt ein Paar auf einem wolkenweichen Federteppich. Das Besondere ist, dass die Frau, die Schauspielerin und Sängerin Lucy Wilke mit einer spinalen Muskelatrophie geboren wurde. Trotz des Handicaps entsteht ein zärtliches Miteinander, verschmelzen die Bewegungen synchronisch, fühlt sie die Bewegungen völlig entspannt ganz tief in ihrem Innersten die Zärtlichkeiten, die er ihr geben…
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Klirrend langgezogene Tonspuren, dazwischen spielerische Töne. Zwei Männer sitzen an einem runden Tisch in einem nüchternen fensterlosen Raum. Es sind zwei Brüder, Hassan und Ebi, die sich gegenseitig Briefe, die dreißig Jahre ungelesen im Keller lagen, vorlesen. Hassans Sohn, Daniel Asadi Faezi, skizziert so die Geschichte seiner Familie und des Iraks, den er selbst erst…
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Exotisch leuchtende Naturlandschaften mit magischen Tieren oder subtile feingliedrige Zeichenstrukturen, die sich zu skurrilen Geschichten zusammenfügen, zeugen von sehr individuellen künstlerischen Handschriften, die allerdings keiner kennt. Das soll anders werden. Die Ausstellung „Archives in Residence: euward Archiv“ im Münchner Haus der Kunst lädt ein die Bilderwelten von Künstlern mit Handicaps kennenzulernen und unsere Denkmuster von…
© 2024 Michaela Schabel