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Was ist Liebe? Engt sie die persönliche Freiheit ein oder ist sie auch in einer Begegnung mit jemand anderen möglich oder existiert sie nur in der Phantasie? Diese Fragen treiben jede Generation um. Goethes Briefroman „Werther“…
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Auf kleinen Podesten mitten durch die Zuschauerreihen kommt Tessa, die junge Staranwältin auf die Bühne. Mit Lea Ruckpaul ist sie jung, schön, klug, eloquent. Man merkt ihr…
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Mit einem Holzwagen zieht Mutter Courage, eine Marketenderin mit ihren drei ledigen Kindern aus drei Ländern den Truppen des Dreißigjährigen Krieges hinterher. Der Krieg scheint sie gut zu ernähren, doch…
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Ein weites Panoramabild brandenburgischer Landschaft davor eine schräge quadratische Spielfläche nur über Leitern erreichbar, signalisieren den Laborcharakter von Christian Stückls Dramatisierung von Juli Zehs viel besprochenem Roman „Über Menschen“ aus der Perspektive ihrer Heldin Dora…
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Schlicht „Eine Weihnachtsgeschichte“ nannte Charles Dickens seine Erzählung vom geizigen und hartherzigen Geschäftsmann Scrooge, der durch den Einfluss von drei Geistern sein Leben neu zu überdenken beginnt. Es wurde die „Weihnachtsgeschichte“ schlechthin. Generationen sind mit dieser Geschichte groß geworden. Jetzt…
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Schicksal oder Zufall? Als Alex zehn Jahre alt war, knallte mitten in einer Kleinstadt, ein Meteorit auf seinen Kopf. Seitdem leidet er an Epilepsie und meditiert, um seine Anfälle in den Griff zu kriegen…
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„Hör doch zu!“, man Andersen, der in einer alten Kutsche sitzt und seiner Märchenfigur, dem Mädchen mit den Streichhölzern seine Geschichte von der „Kleinen Meerjungfrau erzählt. Die Kutsche taucht ab…
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Vorpreschen, warten, Einspruch erheben, dann das Kreuzverhör. Luisa Stroux in der Rolle einer jungen Anwältin gerät regelrecht in Euphorie über ihr strategisches Vorgehen vor Gericht. Sie lässt das Opfer im Glauben im Recht zu sein, macht auf naiv, stottert absichtlich, um es dann im Kreuzverhör mit vier Fragen wie Schüsse ins Verderben zu katapultieren. „Wow,…
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Zögerlich, genau beobachtend kommt Léonie Thelen mit einer Tasse Tee auf die schwarz ausgekleidete Guckgastenbühne. Ein Drehhocker genügt ihr um Ingrids Lausunds wortmächtig aufgebauschten Monolog schauspielerisch gekonnt zwischen Witz und Ernst in Szene zu setzen…
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Ein Teil des Publikum gluckst, amüsiert sich. Kein Wunder, das Berliner Ensemble spielt in Höchstform. In Michael Frayns berühmter Farce „Der nackte Wahnsinn“ (1982) über eine verunglückte Theaterinszenierung kann es sich in grotesker Übertreibung austoben. Peter Bogdanovichs Verfilmung hypte Stück und Autor international. Inzwischen etwas antiquiert wird es doch immer wieder gespielt. Es als Premiere…
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Im Gegensatz zur filmischen Vorlage Fellinis geht der Luxusdampfer nicht unter, aber die bourgeoise Trauergesellschaft vollgedudelt mit egomanischen Träumen. Fellinis elegische, burlesk poetische Bildwelten konfrontiert Anna Bergmann, die auf halber Strecke für Claudia Wagner eingesprungen ist, mit einer hochartifiziellen Groteske, die anfangs sehr nervig durch das schauspielerische Können an Sympathie gewinnt…
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Als Ort der Poesie etablierte Intendant Sven Grunert vor 32 Jahren das kleine Theater-Kammerspiele und machte es zum großen Theater moderner Inszenierungen. Gerade in diesen unruhigen Zeiten soll das Theater „ein sicherer Hafen sein, in dem bestimmte Werte wahrzunehmen sind.“ Jede Produktion setzt dazu einen besonderen Schwerpunkt und zwischendurch darf es auch heiter und unterhaltsam…
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Schon 75 Jahre alt ist Arthur Millers Drama über den „Tod eines Handlungsreisenden“ und mehr denn je erschreckend aktuell. Der Traum vom „American Way of Life“ war und ist eine Seifenblase. Das herauszukristallisieren gelingt unter der Regie von Max Lindemann mit verblüffend einfachen Mitteln. Zwei Fenster mit Gardinen, davor ein schlichter Küchentisch mit nur drei…
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Mit kosmisch atmosphärischen Lichtspielen gibt Regisseur Thomas Ecker dem historischen Rathausprunksaal die Weite des Alls. Ein Flugzeugmotor rasselt, der Pilot fällt geräuschvoll auf die Wüstenbühne und schon sind die ZuschauerInnen mitten drin in Antoine de Saint-Exupérys erbaulicher Erzählung vom „Kleinen Prinzen“…
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Shakespeares hochkomplexes Liebesverwirrspiel mitten im Dorf? Kann das funktionieren? Ja, sehr gut, wie das Kulturmobil zum Tourneebeginn beweist. Regisseur Sebastian Goller, Leiter der Athanor Theaterakademie in Passau, kürzte das klassische Mammutwerk um eine Stunde auf eineinhalb Stunden, indem er die metaphorischen Passagen wegließ und sich auf das handlungsintensive Geschehen konzentrierte, ohne die Poesie aus den…
© 2024 Michaela Schabel