Sol Gabetta mit dem Kammerorchester Basel in Passau

©MIchaela Schabel
Sol Gabetta spielt nicht nur eine Partitur, sie lebt die Musik, in dem Moment, wo sie sie spielt. Mit größter Virtuosität und absoluter Hingabe präsentierte sie bei den 66. Europäischen Wochen in Passau in der barocken Studienkirche St. Michael  Peteris Vasks „Presence“ (2012) in unvergesslicher Klangschönheit.
Eigens für sie komponiert, könnte der Titel dieses Werks nicht treffender sein.

Berliner Staatsoper – Uraufführung von Sciarrinos „Ti vedo, ti sento, mi perdo“

schabel-kultur-blog präsentiert Opernkritik zu Sciarrino

©Clärchen und Matthias Baus
Die Stille ist ihm wichtig, die Stille zwischen langgezogenen Tönen, kleinen Melodienlinien. Töne tauchen auf dem
Nichts aus und verschwinden, bauen geheimnisvoll abgründige Klangräume auf, in denen Klangmuster aus anderen Musikepochen auftauchen und fusionieren. Selten ist die Stille tatsächlich still. Beim Lauschen werden plötzlich Hintergrundgeräusche hörbar.