Le Bu, Jasmin White, Arabel Karajan, Konstantin Krimmel, Nikolaus Bachler © Monika Rittershaus
Mit großer Spannung erwartet, wurde während der Salzburger Osterfestspiele der Herbert-von-Karajan-Preis 2026 vergeben. Arabel Karajan überreichte die Auszeichnungen an Jasmin White, Le Bu und Konstantin Krimmel…
Seit 2017 wird der Herbert-von-Karajan-Preis, 2015 von Eliette von Karajan neu gegründet, zu Beginn der Salzburger Festspiele an Künstler:innen vergeben, die durch ihre herausragende weltweite Anerkennung gefunden haben. Dabei sollen vor allem auch junge Talente gefördert werden. Der Preis ist mit 50.000 € dotiert und wurde in den letzten Jahren oft auf zwei oder drei Preisträger:innen aufgeteilt.
Herbert-von-Karajan-Preis: Diese jungen Talente wurden ausgezeichnet
Bassbariton Le Bu aus China studierte an der Manhattan School of Music. Er blickt bereits auf Gastengagements in Washington, New York, Atlanta, mit den Berliner Philharmonikern und bei den Salzburger Festspielen. Bei den Salzburger Festspielen 2026 ließ er als Fasolt in „Das Rheingold“ aufhorchen.
Die US-amerikanische Mezzosopranistin Jasmin White war bereits Solistin in der Metropolitan Opera New York, an der Cincinnati Opera und an der Wiener Volksoper. Als Erda begeisterte sie ebenfalls in „Das Rheingold“ (schabel-kultur-blog.de/oper/rheingold-petrenko-und-serebrennikov-sorgen-fuer-ausverkaufte-vorstellungen-bei-den-salzburger-osterfestspielen-opernkritik-zur-premiere-2026/)
Bariton Konstantin Krimmel, deutsch-rumänischer Abstammung, entdeckte während des Studiums seine Leidenschaft für das Liedrepertoire. Seit 2021 ist er Mitglied der Bayerischen Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen 2026 überzeugte er in der Baritonpartie von Haydns „Die Schöpfung“.
Herbert-von-Karajan-Preis eröffnet internationale Karrieren
Die Liste der Preisträger zeigt die Hochkarätigkeit des Herbert-von Karajan-Preises. Die Preisträger haben entweder schon eine beachtliche Karriere gemacht oder eine musikalische Karriere vor sich. Für junge Talente ist der Auftritt bei den Salzburger Osterfestspielen und die gleichzeitige Auszeichnung mit dem Herbert-von Karajan-Preis ein Sprungbrett für eine internationalen Karriere, da das Musikgeschehen in Salzburg weltweit wahrgenommen wird.
Nach ihrem großartigen Rollen-Debüt als Marta in Mussorgskis „Chowanschtschina“ wurde Nadezhda Karyazina, Preisträgerin 2025 als beste Nachwuchskünstlerin 2026 beim „Oper!Awards“ in Regensburg ausgezeichnet (schabel-kultur-blog.de/oper/oper-awards-2026-in-regensburg-stadttheater-als-bestes-opernhaus-ausgezeichnet/)
Der Herbert-von-Karajan-Preis zeigt, wie gezielt junge Talente gefördert werden. Sie rücken in das Bewusstsein der internationalen Musikelite.
Man darf auf die nächsten Engagements von Le Bu, Jasmin White, Konstantin Kimmler gespannt sein.
Herbert-von-Karajan-Preis-Träger
| 2017 | Daniel Trifonov |
| 2018 | Sol Gabettta |
| 2019 | Mariss Jansons |
| 2020 | Janina Jansen |
| 2021 | Alexander Köpeczi, Michael Loehr, Oscar Jockel |
| 2022 | Sächsische Staatskapelle Dresden |
| 2023 | Hilary Hahn |
| 2024 | Lise Davidsen, Masabane Cecilia Rangwanasha, Eve-Maud Hueaux |
| 2025 | Nahezdha Karyazina, Maxim Emelyanychev |
| 2026 | Le Bu, Jasmin White, Konstantin Kimmler |











