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7. Kurz Film Fest Deggendorf 2026 – Programm und Besonderheiten

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7. Kurz Film Fest Deggendorf 2026 – Programm und Besonderheiten

7. Kurz Film Fest Deggendorf  © Felix Widmann

In der Stadthalle 1 in Deggendorf präsentiert das Kurz Film Fest am 24.Oktober 2026 Filme mit Bezügen zu Ostbayern, Interviews und Gespräche mit Filmschaffenden und ermöglicht zahlreiche Begegnungen mit den Filmschaffenden.

Das 7. Kurz Film Fest Deggendorf blickt auf eine Erfolgsgeschichte mit immer mehr Besucher:innen. Aus den kleinen Anfängen im Kapuzinerstadel ist inzwischen ein Event in Stadthallengröße entstanden. 

Dabei ist natürlich das Programm am wichtigsten. Mit sechs Kurzfilmen und einer Pause dazwischen ist ein übersichtliches Programm, das noch gut zu bewältigen ist. Das Besondere ist, dass die Themen der ausgewählten Filme, so unterschiedlich die Genres auch sind, Ostbayern tangieren, wodurch sich viele neue Perspektiven und interessante Fragestellungen für die Besucher:innen ergeben, auch wenn die Geschichten nicht direkt in Ostbayern spielen.

Unterschiedlich wie die Genres – vom Animationsfilm über Dokumentarfilm, Komödie, Drama und Spielfilm bis zur Dark Comedy – sind auch die Themen. Im Garten voller Unkraut, in Geburtstagsreflexionen, Erbstreitigkeiten, Verleumdungen, einer komplizierten Theaterbeziehung und im Krieg den roten Faden Ostbayern zu entdecken, ist für sich schon eine spannende Aufgabe.

„Plevel Weeds“ 2024 / 13:42 min / Animationsfilm

Endlose, von Unkraut überwucherte Felder – und mittendrin ein kleines Paradies, das von einer Gärtnerin sorgsam gehütet wird. Doch als ein Sturm Unkrautsamen über den Zaun weht, beginnt ein Kampf auf Leben und Tod. Je erbitterter die Gärtnerin die Eindringlinge abwehrt, desto mehr gefährdet ihre eigene Angst genau die Welt, die sie retten will.

Regie: Pola Kazak (Tschechien)

„Hundert Jahre leben“ 2017 / 9:06 min / Dokumentarfilm

Was bedeutet es eigentlich für jeden von uns, Geburtstag zu haben? Sechs Menschen unterschiedlicher Generationen geben sechs Antworten auf diese Frage. Im Abstand von jeweils 20 Jahren zeigen sie, wie sich die Bedeutung des Geburtstags im Laufe eines Lebens verändert.

Regie: Elisabeth Kratzer (Deutschland)

„Bazhannya (A Wish)“ 2025 / 8:11 min / Drama

Maryna feiert ihren Geburtstag allein. Dabei beginnt sie, die Nähe ihrer Familie, aber auch die Gegenwart des Krieges zu spüren.

Regie: Oleksandra Sereda (Ukraine)

„Kümmel und Korn“ 1999 / 15 min / Kurzspielfilm

Ein Sommer in einem niederbayerischen Dorf: Der elfjährige Anton muss erkennen, dass er weder den Hof seines Vaters erben noch seine Traumfrau heiraten wird. Also fasst er mit seinem besten Freund einen mutigen, aber äußerst riskanten Plan. „Kümmel und Korn“ ist eine lakonisch erzählte Sommergeschichte über die erste Liebe, bäuerliche Erbfolge und die Notwendigkeit unkonventioneller Geldbeschaffung.

Regie: Marcus H. Rosenmüller (Deutschland) 

„Das Erbe“ 2026 / 5:05 min / Dark Comedy 

Anna und Simon geraten auf einem Parkplatz zunehmend in Streit, als sie versuchen, ihr frisch angetretenes Erbe untereinander aufzuteilen. Während die Diskussion hitziger wird, holt sie ein weit dringenderes Problem ein: Im Kofferraum ihres Autos wartet etwas, das die beiden erst einmal in den Griff bekommen müssen.

Regie: Johannes König (Deutschland)

„Backstage“ 2026 / 26 min / Drama 

Ein junger Theaterschauspieler verfängt sich in einer toxischen Beziehung mit seiner einflussreichen Regisseurin. Was als harmloser Flirt beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem perfiden Spiel aus Verführung, Macht und Manipulation.

Regie: Émile V. Schlesser (Luxemburg)

„Letzte Ausfahrt Weiden Ost“ 2010 / 7 min / Komödie

Provinz-Showdown in der Oberpfalz: Ein Reh springt auf die Straße, dieOma ist verschwunden – und schuld sind in diesem bayerischenGrenzstädtchen natürlich die üblichen Verdächtigen, die Tschechen. Gisela ist ein bisschen zu grell und ihr Stil etwas billig, eigentlich will sie längst raus aus diesem Kaff. Eine derb-deftige Komödie über Vor- urteile an der Grenze.

Regie: Kathrin Anna Stahl (Deutschland) 

Jonas Brand, der Künstlerische Leiter

Der Macher des Kurz Film Fests Deggendorf ist Jonas Brand, Drehbuchautor, Regisseur und Filmschaffender. Er hat das Festival gegründet und ist seit 2024 der Künstlerische Leiter des Kurz Film Fests Deggendorf. Wichtig ist ihm der Lokalbezug der Kunstschaffenden zu Ostbayern. Es geht ihm dabei nicht um „Heimattümelei“, sondern darum, in unterschiedlichen Geschichten Gemeinsamkeiten, neue Aspekte und Perspektiven zu entdecken und zu diskutieren.

Ein Festival der Begegnungen

Deshalb ist Jonas Brand der Austausch mit Filmschaffenden sehr wichtig. Sie geben Einblicke in ihre Arbeit, nehmen sich Zeit für kurze Interviews und die Fragen des Publikums. Diese Begegnungen sind das große Plus des Kurz Film Fests Deggendorf. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Ernst Pietsch Stiftung.

Infos zum Kurz Film Fest in Deggendorf

Wo?                       | Stadthalle 1, Edlmairstraße 2, 94449 Deggendorf

Wann? | 24. Oktober 2026

Programmstruktur: |  Einlass  von 18:00 bis 19:00 Uhr

                               | 1. Block  von 19:00 bis 20:30 Uhr

                               |  Pause von 20:30 bis 21:00 Uhr

                               | 2. Block  von 21:00 bis 22:30 Uhr

Tickets:                  | 8 €, 4 € für Schwerbehinderte und Begleitpersonen

                               | über Okticket

                               | Restkarten an der Abendkasse

                               | Wer nicht über die finanziellen Mittel verfügt, kann eine 

                               | Mail an info@deggendorfer-stadthallen.de schicken. 

Infos zum 7. Kurz Film Fest Deggendorf