Ausstellung – „Touch“ Kiki Smiths grafisches Werk in der Münchner Pinakothek der Moderne 

Kiki Smith präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Kiki Smith
Ihr gesamtes, in Auflage erschienenes druckgraphisches Œuvre hat die renommierte New Yorker Künstlerin Kiki Smith, 1954 in Nürnberg geboren, der Graphische Sammlung München vermacht, Mit 116 Einzelbildern, 41 Portfolios und 15 Künstlerbüchern, insgesamt 800 Grafiken, verfügt die Pinakothek damit weltweit die größte Sammlung von Kiki Smith. Als Dankeschön ist die derzeitige Ausstellung „Touch“ zu verstehen, die 160 Arbeiten von 1985 bis heute zeigt.  
Der Titel passt bestens zu Kiki Smiths künstlerischem Anliegen, denn berühren will sie mit ihren Bildern.

Landshut – Ausstellung „Franz Weickmann zum 80. Geburtstag Skulpturen und Zeichnungen“ im Rathauskeller

Weickmann präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Aug in Aug werden die Tierskulpturen lebendig. Kniet man sich nieder, fasziniert der geheimnisvolle Blick des Schneeleoparden. Ungewöhnlich lang, mehr als die Dreiviertellänge des Körper, übernimmt der Schwanz die Steuerfunktion beim Sprung im zerklüfteten Gelände des zentralasiatischen Hochgebirges. Der Schneeleopard ist ein Einzelgänger. Ein künstlerischer Einzelgänger ist auch Franz Weickmann.

München – Ausstellung „Samurei“ in Hypo-Kunsthalle

Ausstellung "Samurei" präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
700 Jahre beherrschten die Samurai Japan. Ihr Mythos bestimmt heute noch die Vorstellungen über japanische Kultur. In einer imposanten Ausstellung zeigt die Münchner Hypo-Kunsthalle „Samurai, Pracht des japanischen Rittertums“. Die über 100 Exponate stammen aus die Sammlung von Ann und Gabriel Barbier-Mueller, eine der weltweit vollkommensten Sammlungen mit Sitz in Dallas, USA.
Die Ausstellung lässt eintauchen in die einstige Kultur der Samurai zwischen kämpferischem Mut und intriganter Machtgier.

Berlin  – Ausstellung in der Kommunalen Galerie – „Zuhause“ – Vonovia Award für Fotografie

Ausstellung Nonovia-Award präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Norman Hoppenheit/Michaela Schabel
Ein weißes Rechteck in einer schlichten Plattenbausiedlung zieht den Blick schon von weitem auf sich. Es entpuppt sich in der Nähe als weiße Brandmauer eines Hochhauses. Ist das ein Zuhause? Fensterlos, zugemauert, übertüncht? Gegenüber lacht ein Malerlehrling in die Kamera. Mit seiner Fotoserie „Dreesch“ über die Schweriner Plattenbausiedlung, wo er aufgewachsen ist, überzeugte Norman Hoppenheit die Jury des Vonovia-Awards und wurde Sieger in der Kategorie „Beste Serie“.

Potsdam – Museum Barberini „Licht und Farbe – Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross“ 

Ausstellung Barberini präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
„Ich glaube, ich habe einen Schritt in Richtung reines Licht getan“, schrieb Henri-Edmond Cross 1894. Er irrte nicht, wurde zu einem der bedeutendsten Vertreter des französischen Neoimpressionismus und bereitete durch seine Wertschätzung der Farbe als eigenständiges Gestaltungsmittel den Weg Richtung Abstraktion. 

Berlin – Ausstellung „Hans Mueller und sein Netzwerk in Wroclaw“ 

Ausstellung im Hamburger Bahnhof präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Dietmar Katz
Als „Maler, Mentor, Magier“ entwickelte Hans Mueller in Breslau, dem ehemaligen Wroclaw, eine Aura, die conträr zur bürgerlichen Enge durch Offenheit, Toleranz und künstlerische Expression geprägt war. 

In zehn Kapiteln zeigt die Ausstellung „Hans Müller und sein Netzwerk in Wroclaw“ im Berliner Museum Hamburger Bahnhof nicht nur sein künstlerisches Schaffen, sondern auch das damit entstehende Netzwerk zwischen Berlin und Wroclaw. Mit rund 100 Exponaten präsentiert sich die Ausstellung gleichzeitig als wichtige deutsch-polnische Forschungsarbeit. Sie gibt dem Besucher einen Einblick in eine wichtige Phase der polnischen Kulturgeschichte.

München – Neue Pinakothek – „Die Irrfahrten des Meese“

Ausstellung "Die Irrfahrten des Meeses" präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Der Mythos des Odysseus dient zu allerlei, jetzt auch zu den „Irrfahrten des Meese“ in der Neuen Pinakothek München. Dort präsentiert  Meese  in einen Raum selbstbewusst seinen Meese-Mythos, erträglich durch selbstironische Metaebene des Titels, zuweilen witzig durch Meese provokative Formulierungen und parodistische Ausstellungstricks. 

Berlin – Fotoausstellung „Eislandschaften“ von Sebastian Copeland 

Ausstellung von Bernhard Copeland präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
„Kein Tag ist wie andere“; beschreibt Sebastian Copeland die Eiswüsten Grönlands, der Arktis und Antarktis. Er muss es wissen. Der renommierte, vielfach ausgezeichnete Fotograf und Polarforscher (*1964)  legte über 8000 Kilometer in diesen Regionen zurück. Er kennt das Spiel von Licht und Eis, Wind und Wolken, die Landschaftsstimmungen bei niedrigem Sonnenstand in allen Facetten.

München – Alte Pinakothek – „Florenz und seine Maler“

Ausstellung "Florenz und seine Maler" präsentiert schabel-kultur-blog.de

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, Munich

Im 15. Jahrhundert war Florenz das Maß aller Dinge. Die Fürstenhäuser, allen voran die Medici überboten sich in Architektur, Malerei als Ausdruck ihres Machtstatus in der toskanischen Handelsmetropole. Florenz wurde zum Zentrum der italienischen Renaissance und Vorbild für ganz Europa. 

Berlin – Ausstellung „Crash“ – Arbeiten von Lee Bul im Gropiusbau

Über Ausstellung "Crash" von Lee Bul in Berlin berichtet schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Dicke Monster hängen von der Decke. Filigrane Hybridwesen schweben im Raum. Spiegel verändern Erwartungshaltungen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint in den Arbeiten von Lee Bul.

Die Südkoreanerin, 1964 in Seoul geboren, zählt zu den renommiertesten Künstlerin der Welt. Aufgewachsen in der Diktatur, mit Erfahrungen der schrittweisen Demokratisierung, ausgebildet als Bildhauerin mit Theatererfahrung entwickelte sie sich in den 30 Jahren ihres Schaffens zur politischen Performerin und gesellschaftlichen Visionärin. Ihre Arbeiten passen bestens in den historischen Kontext Berlins vor der Wende.