Berlin – Fotoausstellung „Eislandschaften“ von Sebastian Copeland 

Ausstellung von Bernhard Copeland präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
„Kein Tag ist wie andere“; beschreibt Sebastian Copeland die Eiswüsten Grönlands, der Arktis und Antarktis. Er muss es wissen. Der renommierte, vielfach ausgezeichnete Fotograf und Polarforscher (*1964)  legte über 8000 Kilometer in diesen Regionen zurück. Er kennt das Spiel von Licht und Eis, Wind und Wolken, die Landschaftsstimmungen bei niedrigem Sonnenstand in allen Facetten.

Berlin – Staatsoper – Uraufführung von Rameaus lyrischer Oper „Hippolyte et Aricie“

Opernkritik "Hippolyte und Aricie" präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Karl und Monika Forster
Laserstrahlen formieren sich zu Käfigbauten eines fiktiven Palastes, fächern sich zu Farbfeldern auf, die der Bühne eine kosmische Tiefe verleihen. Die Sänger verwandeln sich in Licht- und Schattenwesen, glitzern und funkeln in goldenen Kostümen der Macht, agieren mit farbigen Licht-Kugel-Gittern um den Kopf, nicht ohne Ironie, mit göttlicher Aura. Spiegelungen duplizieren, multiplizieren die ohnehin schon sehr imposant gesetzten Effekte. Nebelschwaden ver- und enthüllen, lösen Körperlichkeit in schwerelose Transparenz auf. Wasserprojektionen weiten Raum und Zeit in mythische Vorzeiten.

Budapest – ein trendiges Stadtjuwel 

Reisebericht über Budapest präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Budapest ist nicht umsonst die neue Trendstadt Europas. Die Stadt  fasziniert zwischen Belle Epoche und Partymeile   Obwohl Ungarn ein kleines Land ist, trumpft es mit einer mächtigen Kulturhauptstadt auf. Von der kleinen Brückenstadt  verwandelte sich  Budapest im Laufe  seiner 1000-jährigen wechselvollen Geschichte in eine Metropole mit 1, 8 Millionen Einwohnern. Von den Osmanen besiegt, unter der k. und k. Herrschaft erblüht, dem Kommunismus unterdrückt, entwickelt sich Budapest seit der Wende zum Donaujuwel  im Schnittpunkt zwischen Ost und West

Landestheater Niederbayern – Donizettis Belcanto-Oper „Anna Bolena“

Opernkritik von Donizettis "Anna Bolena" präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Peter Litvai
Die Bühne ist klein. Zwei in sich geschachtelte Guckkästen, schaffen den Rahmen für das Spiel im Spiel. In Ultz stimmiger Inszenierung erlebt das Publikum Donizettis „Anna Bolena“ aus der Perspektive der Paparazzi, die das  britische Königshaus auf der Jagd nach den neuesten Sensationen umlagern. So integriert Ultz den Chor als Handlungsträger, verlegt geschickt die Zeitebene ins Heute  und zeigt statt der pompös funkelnden Königinnenoper den grauen Alltag hinter den Kulissen  in einem mininalistischen Kammerspiel.
Und dennoch funkelt diese Oper auf hohem Niveau.

München – Alte Pinakothek – „Florenz und seine Maler“

Ausstellung "Florenz und seine Maler" präsentiert schabel-kultur-blog.de

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, Munich

Im 15. Jahrhundert war Florenz das Maß aller Dinge. Die Fürstenhäuser, allen voran die Medici überboten sich in Architektur, Malerei als Ausdruck ihres Machtstatus in der toskanischen Handelsmetropole. Florenz wurde zum Zentrum der italienischen Renaissance und Vorbild für ganz Europa. 

Kuba – Havanna im Baufieber

Aus Havanna berichtet schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Seit Havanna den Massentourismus braucht, um Devisen zu erwirtschaften, steht die Sanierung der Cuidad Vieja im Vordergrund. Eine Gasse nach der anderen wird saniert, und zwar auf höchsten Niveau, streng nach den historischen Vorlagen, mit viel Gespür für die historische Bausubstanz, aber immer auch unter dem Aspekt, wie die sanierten Häuser von den Einheimischen genutzt werden können. Man will keine Walt-Disney-Altstadt für Touristen, sondern eine schöne Altstadt für die Kubaner. 

Berlin – Ausstellung „Crash“ – Arbeiten von Lee Bul im Gropiusbau

Über Ausstellung "Crash" von Lee Bul in Berlin berichtet schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel
Dicke Monster hängen von der Decke. Filigrane Hybridwesen schweben im Raum. Spiegel verändern Erwartungshaltungen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint in den Arbeiten von Lee Bul.

Die Südkoreanerin, 1964 in Seoul geboren, zählt zu den renommiertesten Künstlerin der Welt. Aufgewachsen in der Diktatur, mit Erfahrungen der schrittweisen Demokratisierung, ausgebildet als Bildhauerin mit Theatererfahrung entwickelte sie sich in den 30 Jahren ihres Schaffens zur politischen Performerin und gesellschaftlichen Visionärin. Ihre Arbeiten passen bestens in den historischen Kontext Berlins vor der Wende.

Berlin – „VIVID Grand Show“ im Friedrichstadt-Palast

"Vivid-Grand Show" in Berlin präsentiert von schabel-kultur-blog.de

©Brinkhoff/Moegenburg
Las Vegas in Berlin? Durchaus, mit der internationalen Produktion „VIVID Grand Show“ nach Text und Regie von Krista Monson aus Las Vegas,  übertrifft der Berliner Friedrichstadt-Palast alle bisher gezeigten Shows. Es ist eine Show optischer Superlative.  Phantastische Kostüme, exorbitante Hutkreationen, fantastische Akrobatik, rasante Revuetänze verdichten sich zu atemberaubenden  Bühnenperformances zwischen heroischen Kampfszenen und  lyrischen Momenten, komödiantischen Slapsticks und parodistischen Erotiksequenzen. Aufgepeppt mit einer gigantischen Lasershow über die riesige Bühne, um Seitenflügel erweitert bis mitten ins Publikum entwickelt sich eine einfache Geschichte, in der jeder Song eine neue Erlebniswelt entfaltet. 

Berlin – Ausstellung – „Frank Gehry Hans Scharoun, Strong Resonances Zusammenklänge“

Ausstellung "Gehry Scharoun" in Berlin präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel

Wie klingt die Stimme im Badezimmer? Wie klingt sie unter der Bettdecke? Der Raum beeinflusst den Ton. Deshalb ist der Bau von Konzertsälen eine überaus subtile Wissenschaft. 

Die Ausstellung „Frank Gehry Hans Scharoun, Strong Resonances Zusammenklänge“ präsentiert zwei Ikonen der modernen Architektur.  Anlass ist 50-jährige Partnerschaft Berlins mit Los Angeles, die bereits 2017 in Kalifornien mit dieser Ausstellung gefeiert wurde und jetzt mit einer wesentlich umfangreicheren Präsentation im Berliner Max-Liebermann-Haus direkt neben dem  Brandenburger Tor zu sehen ist.

Die beiden Architekten sind sich nie begegnet, doch ihre Bauten weisen unübersehbare Gemeinsamkeiten auf. 

Landshut – „Nathan der Weise“

Theaterkritik "Nathan der Weise" präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Peter Litvai
„Schlägt Du meinen Juden, hau ich Deinen Juden“. Drei Stunden lang versucht Statistin Susanne Siedersberger das Graffitie aus dem Betonhalbrund vergeblich abzuwischen. Oder restauriert sie es? Die biblische Zahn-um-Zahn-Mentalität soll verschwinden, aber sie hat sich eingebrannt in das Denken der Menschen und ist  aktueller denn je.

Regensburg – „DER FAUST 2018“ – Verleihung des Deutschen Theaterpreises

Schon von weitem signalisierte das Regensburger Theater das große Ereignis. Rot beleuchtet strahlte der Theaterkomplex faustsche Energie ab, passend zu den roten Teppichen an allen Eingängen. Die Verleihung des 13. Deutschen Theaterpreises „DER FAUST“, der größten Auszeichnung,  sollte und wurde in jeder Beziehung ein Ereignis und Aufwertung nicht nur des Theaters, sondern ganz Regensburgs, denn bislang konnten  sich mit „DER FAUST“-Verleihung neben Berlin, München nur vorwiegend die Städte entlang der Rhein-Main-Neckar-Linie schmücken.

©Michaela Schabel
Schon von weitem signalisierte das Regensburger Theater das große Ereignis. Rot beleuchtet strahlte der Theaterkomplex faustsche Energie ab, passend zu den roten Teppichen an allen Eingängen. Die Verleihung des 13. Deutschen Theaterpreises „DER FAUST“, der größten Auszeichnung,  sollte und wurde in jeder Beziehung ein Ereignis und Aufwertung nicht nur des Theaters, sondern ganz Regensburgs, denn bislang konnten  sich mit „DER FAUST“-Verleihung neben Berlin, München nur vorwiegend die Städte entlang der Rhein-Main-Neckar-Linie schmücken.

München – Werner-Herzog-Filmpreis für  Liliana Díaz Castillo & Estephania Bonnett Alonso.

©Michaela Schabel 

©Michaela Schabel
Zum dritten Mal wurde im Münchner Filmmuseum der Werner-Herzog-Filmpreis vergeben. Dieses Jahr erhielten die Preisprämie von 5000 € an Liliana Díaz Castillo und Estephania Bonnett Alonso. Sie überzeugten durch ihre innovative Konzeption zur Schulung des Nachwuchses. An einem fremden, ursprünglichen Ort müssen die Jungfilmer innerhalb von 9 Tagen zu einem vorgegebenen Thema einen Kurzfilm von fünf bis zehn Minuten drehen.