„Der Himmel über dem Camino“ („Camino Skies“) – Der Jakobsweg ist wie das Leben

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„Gehen ist des Menschen beste Medizin“ sagte schon Hippokrates. Sein Zitat eröffnet „Himmel über dem Camino“. Auf dem 800 Kilometer langen historischen Wanderweg des heiligen Jakobs kommen allerdings viele Menschen an ihre Grenzen. Sue, eine alte Frau, bittet um ein Glas Wasser. Sie kann nicht mehr, doch sie will durchhalten. „Keiner soll mich zusammenbrechen sehen“. 420 Kilometer ist sie schon gelaufen mit einer schiefen Wirbelsäule und Arthritis in den Füßen und Händen. Fast genau so viele Kilometer liegen noch vor ihr, bis sie den berühmten Jakobsweg vom mittelalterlichen Saint-Jean-Pied-de-Port über die Pyrenäen und die spanische Meseta bis zum Apostelgrab im galizischen Santiago de Compostela durchwandert hat. 
Das Filmteam unter der Regie von Fergus Grady und Noel Smyth begleitet sechs PilgerInnen, die tagtäglich mit den Strapazen kämpfen, ihren Sorgen nachhängen und sich Schritt für Schritt davon befreien. Das Ergebnis ist ein subtiler Dokumentarfilm über den Jakobsweg, der viel fordert, aber noch mehr zurückgibt …