Landshut – Filmische Theaterretrospektive des „AntigoNoWoolf“-Triptychon in den Kammerspielen

Kleines Theater präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Ein großartiges Experiment war es, die Einzelproduktionen „Antigone“, „Nora“ und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ zu einem Triptychon zu verbinden, denn die Stücke basieren auf einem gemeinsamen Themenkomplex. Die Entscheidungen des  Individuums führen bestimmt von Macht, Lebenslügen  zum Scheitern. „Antigone“ wird in ihrer Achtung  eines übergeordneten Gesetz des Göttlichen von der Macht des Vaters zerstört. „Nora“ will   unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen leben und geht daran zugrunde.  In „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ zerstören sich die Protagonisten durch ihre eigenen Lebenslügen…

Thüringen – Wandern auf den Spuren von Goethe und Bach

Wandern in Thüringen präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©Dominik Ketz In seiner Funktion als Bergbauminister besuchte Johann Wolfgang von Goethe wiederholt die Steinkohlegruben am Westhang des Berges.  28mal war Goethe zu Besuch in Ilmenau. Oft wanderte er mit Herzog Carl August von Sachsen-Weimar zum Kickelhahn. 107 Stufen führen hinauf zum steinernen, 21 Meter hohen Aussichtsturm, von wo man eine Aussicht ins nördliche Vorland […]

Wiesbaden/München – Manche Staatstheater spielen wieder live vor Publikum

Staatsopern eröffnen Spielbetrieb präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Kai-Uwe Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters, erweist sich als Pionier. Auf der großen und kleinen Bühne wird wieder gespielt. Das können sich natürlich nur die großen Häuser leisten. Von den möglichen 1000 Sitzplätzen werden nur 200 belegt, um den Hygienevorschriften gerecht zu werden. Gespielt werden nur kleine Formate, Liederabende, konzertante Opernausschnitte mit kammermusikalischer Begleitung. Dafür gibt es jeden Tag Programm. Nächste Woche feiert das 5-Spartenhaus eine „Beckett-Trilogie“ Premiere. An drei aufeinander folgenden Tagen gibt es „Glückliche Tage“, „Warten auf Godot“ und „Endspiel“ auf dem Programm. Die Sparte Tanz bringt 12 Tanzstücke von 14 Choreographinnen an zwei Tagen auf die Bühne. München eröffnet am Mittwoch 27. Mai… 

Landshut – Aktion „Kunst ist mehr“ in der Galerie LAProjects

"Kunst ist mehr" in LAProjects in Landshut präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Oft wurde in den letzten Wochen Kunst als die Butter zum Brot in ihrer Bedeutung für die Menschen wertgeschätzt. Durch die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise fehlt vielen Menschen nicht nur die Butter, um bei diesem Sprachbild zu bleiben. Existenzängste gibt ist in den unterschiedlichsten Berufssparten.

Durch die Aktion „Kunst ist mehr“, die Galerist Jörg W. Ludwig mit seinem Freund Gerhard Thomas entwickelte, möchte er eine mehrfache Win-Win-Situation schaffen und gleichzeitig als Zeichen der Solidarität und Hoffnung…

Baden-Baden – Ausstellung „Die Bilder der Brüder. Eine Sammlungsgeschichte der Familie Burda“ im Museum Frieder Burda

"Die Bilder der Brüder" im Museum Frieder Burda präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Moderner Expressionismus ganz neu präsentiert, das wagt zur Zeit das Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Die Gemälde werden nicht auf weißen, sondern knallbunten Wänden präsentiert. So dupliziert die intensive Wandmalerei die explosive expressive Kraft der Bilder, die durch die Dynamik poppig comicartiger Hintergrundgrafik zuweilen regelrecht zu einer „Berg- und Talfahrt“ der Ausstellung führt, denn die Bilder sind entsprechend teilweise in unterschiedlichen Höhen gehängt…

Wuppertal – „Hansjörg Voth, Ingrid Amslinger. Zu Wasser und zu Lande“ im Heydt-Museum 

Ausstellung "Hansjörg Voth" in Wuppertal präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de i

Wie wahrgewordene Utopien wirken die Großprojekte Hansjörg Voths. Er wurde durch  architektonische Großprojekte beschäftigt. Seine Frau Ingrid Amslinger begleitete ihn fotografisch. 
„Reise ins Meer“, „Boot aus Stein“, Himmelstreppe“, „Goldene Spirale“ bis zur „Stadt des Orion“ aus den 1970er und 1980er Jahren lassen heute noch staunen. Die retrospektive Werkschau ist  nach der Quarantäne im Wuppertaler Heydt-Museum zu sehen…

Berlin – „Here are the lemons“ – Große Retrospektive von Rainer Fettings Lebenswerk im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf

Rainer Fetting Ausstellung im Schloss Gottorf präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Ende der 1970er Jahre zählte Rainer Fetting zu den Gründern der Berliner Moritzboys, die mit ihrer Selbsthilfegalerie am Moritzplatz für Furore sorgten und als „Junge Wilde“ bzw. „Neue Wilde“ in die zeitgenössische Kunst eingingen. Ihre Malerei war emotional, impulsiv, sehr farbig und entgegen dem Mainstream gegenständlich. Berlin wurde Rainer Fetting zu eng. Er ging nach New York und begann dort die Club-Szene zu malen, damals noch ein Tabuthema und deshalb umso interessanter.
Zu Fettings bekanntesten Arbeiten zählt die 3,40 Meter hohe Willy-Brandt-Statue im Atrium des Willy-Brandt-Hauses in Berlin und der Henri-Nannen-Preis.
Anlässlich des 70. Geburtstages von Rainer Fetting widmet ihm das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf eine umfassende Retrospektive, witzig getitelt nach dem Porträt von Desmond Cadogan „Here are the lemons“…

Berlin – 11. Berliner Hörspielfestival der freien Szene 

11. Berliner Hörspielfestival präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Das Berliner Hörspielfestival muss sich an keine Konventionen, keine feste Sendeformen, keine technischen Standards, keinen Schauspielton halten. Es kennt keine Tabus und findet in Kooperation mit der Berliner Akademie der Künste trotz  der Corona-Krise online, wie geplant, vom 21. bis zum 24. Mai 2020 statt. Live und in Echtzeit werden sämtliche nominierte Hörspiele und Live-Gespräche mit den MacherInnen über die YouTube-Kanäle des Berliner Hörspielfestivals (BHF) und der Akademie der Künste gestreamt.
Die HörerInnen können online ihr Voting  zu den insgesamt 35 Hörspielen abgeben und anschließend noch eine Woche einzelne Beiträge nachhören…

Ingolstadt/Berlin – „Rot x Stahl“ und „Orange x Stahl“ Arbeiten von Alf Lechner und Ruppert Geiger“ im Ingolstädter Lechner Museum und in der Berliner McLaughlin Galerie

Alf Lechner und Rupprecht Geiger präsentiert von www.schabel-klultur-blog.de

Wer die Werke von monumentalen Eisenarbeiten Alf Lechners und die monochromen Farbbilder  Ruppert Geiger kennt, weiß um die Großartigkeit der beiden Künstler. Sie zusammen in einer Ausstellung zu erleben ist etwas ganz Besonderes, möglich im Lechner Museum in Ingolstadt und seit neuestem auch in der McLaughlin Galerie in Berlin…

Baden-Baden – Ausstellung „Körper, Blicke, Macht. Eine Kulturgeschichte des Bades“ in der Staatlichen Kunsthalle

"Körper, Blicke, Macht. Kulturgeschichte des Bades" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Das Bad als Treffpunkt der Mächtigen gab es zu allen Zeiten. Zu den berühmtesten Badeszenen zählt „Der Tod des Marat“, eine Mordszene in der Badewanne, gemalt von Jacques-Louis David. Die Kulturgeschichte des Bades ist nicht nur eine Reise durch die Reinigungsrituale der Menschheit, wirft nicht nur einen Blick auf die Körper, sondern auf die Mächtigen. In der Ausstellung „Körper, Blicke, Macht. Eine Kulturgeschichte des Bades“ avanciert das Bad zum Ort sozialer, ideologischer, politischer und kultureller Bedeutung. In der Badekultur spiegeln sich die jeweiligen Gesellschaften in ihrer Einstellung zu Reinlichkeit, Nacktheit bzw. Bekleidung, ihrer hierarchischen Schranken und der Stellung der Frauen…

Tirol   – für  „1001 Nacht in St. Johann in Tirol“ als Dankeschön für Corona-Helden

Reisen "1001 Nacht in Tirol" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Mit allen Mitteln kämpft Tirol, das durch die Vorkommnisse in Ischgl die Corona-Krise extrem entfacht hat, gegen das momentane Negativ-Image.  Mit der Aktion „1001 Nacht in St. Johann in Tirol“ will der Tiroler Tourismusverband ein Zeichen setzen und Corona Helden ein Dankeschön sagen. Wer seine Geschichte als „Corona-Held“ erzählt, kann eine 4-tägige Reise nach St. Johann gewinnen, 1001 Nächte werden verlost …

Köln – Ausstellung „Reizend! Tanz in der Werbung“ im Kölner Tanzarchiv

Ausstellung "Reizend! Tanz in der Werbung" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die Werbung will zum Kauf manipulieren. Ohne sie würde der Kapitalismus nicht funktionieren. Raffiniert überträgt Werbung emotionale Sehnsüchte und Wunschvorstellungen auf Waren, so dass der Kunde sie für sein Ego unbedingt haben muss.
Im 19. Jahrhundert begann die Werbung mit Annoncen in Tageszeitungen  und Wochenblättern, mit großen Plakaten auf Wänden und Litfaßsäulen. Heute bestimmen Werbespots die Medien, Leuchtreklamen und großflächige Werbescreens die Citys. 
Eleganz und technische Perfektion des Tanzes  boten sich für Luxusartikel von Alkohol bis zu elektrischen Geräten an. Mit der Ausstellung „Reizend! Tanz in der Werbung“ spürt das Kölner Tanzarchiv der Verbindung mit Tanz und Werbung mit nostalgischen Illustrationen nach …