Berlin – Ausstellung „Elfie Semotan – Contradiction“ im C/O

Der Werbeslogan der Marke Palmers „Trau dich doch“ in den späten 70er Jahren  wurde zum Impuls für die Fotografin Elfie Semotan. Endlich wagte sie anders zu fotografieren, gegen die gewohnten Regeln der Ästhetik. In einer gekonnten Mischung von kühler Eleganz und unperfektem Umfeld zeigt sie das Sein im Schein. Derzeit sind Arbeiten aus den letzten 20 Jahren im C/O Berlin zu sehen. 

Potsdam – „Fahrradkonzert 2019“

Potsdam "Fahrradkonzert" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Großer Andrang herrschte dieses Jahr wieder bei den einzelnen Stationen des Potsdamer Fahrradkonzertes. Mit über einem Dutzend hochkarätiger Konzerten an entsprechend vielen Orten in und um Potsdam ist das Fahrradkonzert immer das ganz besondere i-Tüpfelchen der Potsdamer Musikfestspiele. Es verbindet Breitensport und Musik, Natur, Architektur und Stadtgeschichte. Mit einer kleinen Tour von 14 Kilometern und einer  größeren von 20 Kilometern ist  das Fahrradkonzert mit jeweils 16 Stationen immer ein Ereignis  für die ganze Familie.

Berlin – „The Black Image Corporation“  Ausstellung im Gropius-Bau

Ausstellung Gropius-Bau Berlin präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Wie präsentierten sich Afroamerikaner in den 60er, als in den USA Rassismus an der Tagesordnung war? Die Ausstellung „The Black Image Corporation“ zeigt im Berliner Gropius Bau anhand der Illustrationen der einzigen  Monatszeitschrift „Ebony“ und dem wöchentlich erschienenen Magazin „Jet“, wie Modefotografie in den 50er Jahren zum  Selbstwertgefühl der Afroamerikaner beigetragen hat.

Berlin – Bani Abidi „They Died Laughing“ – Ausstellung im Gropius-Bau

Ausstellung Bani Abidi präsentiert von www.schabe-kultur-blog.de

©Bani Abidi Kaum auszuhalten sind die Absurditäten unserer Welt. Für die Filmemacherin Bani Abidi, sie lebt derzeit in Berlin und Karatschi,  ist das Lachen das Mittel, diesen traurigen Realitäten zu entgehen. Wie einst der Hofnarr oder Schelm über Humor die Wahrheiten hinter den Realitäten offerierte, so entdeckt sie in ihren Filmcollagen in Alltagsszenen die gesellschaftlichen […]

Berlin – Ausstellung „Maestri – Musik und Leidenschaft “ in der Galerie CAMERA WORK 

Ausstellung "Maestri", Dirigenten, präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Nicht Models, sondern Dirigenten präsentier die neue Ausstellung in Berliner Galerie CAMERA WORK.  Zum ersten Mal in ganz Deutschland sind Fotografien von „Maestri  auf den Weltbühnen der Musik“ in einer Ausstellung zu sehen, konzentriert auf  Daniel Barenboim, Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Kent Nagano, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann. Der Besucher erlebt die Dirigenten beim Dirigieren, in voller Statur vor Bauwerken, vor allem ganz nah in Porträts und bekommt dadurch einen neuen Zugang zu diesen Ausnahmepersönlichkeiten. 

Berlin – Massenets Oper „Don Quichotte“ in der Deutschen Oper

Opernkritik "Don Quichote" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Zwischen Bar und kantineartiger Wirtschaft in Grau und Mint einschließlich der Kostüme beginnt Massenets „Don Quichotte“  im seelenlosen Alltag  zwischen Hüften schwingenden Bedienungen und glatten Kavalieren, der Mensch als Massenware. Nur eine strahlt mit ihrer Stimme  heraus und wenig später, das Publikum durch fliegende Rosenblätter abgelenkt, steht diese Dulcinée,  im roten Kleid als Inkarnation  wallender Verführung mitten unter ihren Verehrern, darunter wenig später Don Quichotte. Es ist das Feuerwerk von Zaubertricks und zunehmender Surrealisierung des Bühnengeschehens, was die Inszenierung von Massenets Oper „Don Quichotte“ an der Deutschen Oper in Berlin so faszinierend macht.

Berlin – Ausstellung „Food For The Eyes“ im C/O Berlin

Ausstellung "Food For The Eyes" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Essen war immer schon ein Thema in der Malerei. Man denkt an die traditionellen Stillleben, in denen die Herrschaftsschicht ihren lukullischen Reichtum dokumentierte. Die Ausstellung „Food For The Eyes“ blickt auf die Geschichte des Essens in der Fotografie, die beginnend im 19. Jahrhundert in drei Kapiteln aufgeschlagen wird. Familie und Tradition, Ritual und Kultur, Wohlstand und Armut, Gender und Rasse, Lust und Ekel sind die motivlichen Polaritäten.

Sächsischer Wein – Weingut Schuh

Elbland, sächsischer Wein präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die Reblaus machte im 19. Jahrhundert dem Weinanbau in Sachsen den Garaus. Noch nach der Wende waren die Weinberge teilweise aufgelassen. Matthias Schuhs Vater wagte den Neubeginn. Das „Weingut Schuh“ , inzwischen von den Winzerkindern Katharina und Matthias geführt, zählt inzwischen zu den besten der Region. Die Weine sind nur vor Ort oder in der Region zu kaufen.

Dresden – Szeneviertel Neustadt

Das barocke Dresden ist schon längst in Touristenhand, nicht so stark  die Neustadt. Auf der rechten Elbeseite vom Albertplatz die Alaunstraße entlang Richtung Norden präsentiert sich die Dresdner Neustadt von einer sehr authentischen Seite. Mit einer Reihe von kleinen Geschäften und Manufakturen, jeder Menge Bars und abgefahrener Musikclubs, originellen  Graffities und künstlerischen Hinterhöfen ist das Viertel tagsüber relativ ruhig, abends der quirlige Treffpunkt unterschiedlichster Gruppierungen.

Das barocke Dresden ist schon längst Touristenmagnet, nicht so stark  die Neustadt. Auf dem anderen Elbufer vom Albertplatz die Alaunstraße entlang Richtung Norden präsentiert sich die Dresdner Neustadt von einer sehr authentischen Seite. Mit einer Reihe von kleinen Geschäften und Manufakturen, jeder Menge Bars und abgefahrener Musikclubs, originellen  Graffities und künstlerischen Hinterhöfen ist das Viertel tagsüber relativ ruhig, abends der quirlige Treffpunkt unterschiedlichster Gruppierungen.

Dresden – Musikfestspiele „Klavierduo Lucas und Arthur Jussen“

Konzertkritik Lucas und Arthur Jussen präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

„Es ist, als wenn wir eine Person wären“, sagt Lucas über sich und seinen drei Jahre jüngeren Bruder Arthur. Dieser Satz trifft ins Schwarze. Die Körpersprache, die in ihrer ausladenden Expression  anfangs noch etwas pathetisch wirkt, verdichtet sich zum Ausdruck zweier Stürmer und Dränger, die im Nu das Publikum erobern. Sie spielen wie in Trance, im gleichen Puls, durch und durch als Einheit.
Von Klein auf spielen sie Klavier.  Aus den Wunderkindern Lucas (1993) und Arthur (1996) Jussen aus dem niederländischen Hilversum, ist ein Klavierduo der neuen Künstlergeneration geworden.

Dorfen – „Classic meets Flamenco“  mit  Luis Mariano & Florian David 

"Classic meets Flamenco" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die ersten Gitarrenklänge, die ersten Rasgueados und man hört sofort, hier sind Könner auf der Bühne des Jakobrmayers in Dorfen. Trotz technischer Verstärkung klingt der Ton warm, klar, emotionalisieren die Melodien durch präzise Artikulation und rasante Dynamik. Schon beim ersten Stück, einer Malagueña, ein Palo aus dem Flamenco, offeriert sich Luis Mariano als variantenreicher Komponist, aus dessen Feder auch die Flamencokompositionen des zweiten Teils stammen. Alternierend  und gemeinsam vermitteln Luis Mariano und Florian David mit flirrenden Rasgueados die Welt der spanischen Musik, wobei Luis Mariano, meist mit geschlossenen Augen spielend, die Emotionalität der Musik über seine verinnerlichte Mimik noch verstärkt.

Landshut – Neue Galerie „Sjon Brands

Der niederländische Künstler Sjon Brands ist bekannt für seine skurrilen Vogelskulpturen, seine originellen Readymades und  „Groceries“. Gemeinsamer Nenner aller drei Bereiche, die er derzeit in der Neuen Galerie präsentiert, sind die Skurrilität  der Montagen, die durch die Titel noch mehr ins Reich kurioser Phantasie verweisen oder sich zu gesellschaftskritischen Chiffren verdichten.

München – Glucks „Alceste“ in der Staatsoper

Opernkritik "Alceste" Präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Linear, klar strahlt die Tempelanlage in reduzierter architektonischer Art unserer Tage. Umso temperamentvoller pulst das Leben darin. Der Clou der neuen Inszenierung von Glucks „Alceste“ ist, dass der Choreograf Sidi  Larbi Cherkaoui die Oper mit seiner Compagnie Eastman choreografieren und inszenieren durfte. Chor und Sänger bestens integriert, das Bayerische Staatsorchester tänzerisch schwungvoll  dirigiert verwandelt sich die extrem handlungsarme „Alceste“  in ein flirrendes, ineinander verwobenes Spiel  von Tanz, Gesang und Musik.