Dresden – Ausstellung „Requiem“ im Kunsthaus Dresden

Ausstellung Dresden "Requiem" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

75 Jahre nach der vollkommenen Zerstörung Dresden erinnert die Ausstellung „Requiem- zeitgenössische künstlerische Perspektiven zu Trauer und Gedenken “  an die Kriegszerstörung Dresdens. Mit „Requiem“ wollen die Kuratoren in Zusammenarbeit mit dem Museum für Sepulkralkultur Kassel  das Augenmerk auf die Zukunft richten. Welche Anlässe bewegen uns heute, dass wir gemeinsam als Gesellschaft trauern? Welche Formen des Gedenkens entsprechen unserer Zeit, um für eine bessere Zukunft zu sorgen? 

Salzburg – Mozarteum bietet „Kleine Mozartpause“ täglich online

Kleine Mozartpause präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Musikalisches und Informatives rund um Mozart bietet ab sofort das Salzburger Mozarteum in Kooperation mit den Mozart-Museen und Stiftung Mozarteum.
Mit #kleinePauseMozart meldet sich die Stiftung Mozarteum Salzburg täglich um 11 Uhr aus dem vielfältigen Mozartschen Kosmos, um den Kreis der Mozartfans zu erweitern und für etwas Ablenkung zu sorgen…

Darmstadt – Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“ im Hessisches Landesmuseum

https://schabel-kultur-blog.de/wp-admin/post-new.php

Mit „Block Beuys“ feiert man im Hessischen Landesmuseum Darmstadt Beuys 50-jähriges Werkjubiläum seines größten erhaltenen Werkkomplexes. Mittels Filmen, Fotos, sogar Partituren wird gezeigt, wie Beuys 1970 „Block Beuys“ in Hessischen Landesmuseum Darmstadt in Szene setzte.
Als Visionär, der Kunst universell mit Wissenschaft und Spiritualität verband, hat Beuys nichts von seiner Aktualität eingebüßt…. 

München – „Montagskonzerte“ in der Staatsoper

Montagskonzert der Bayerischen Staatsoper präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©Myrzik und Jarisch Am 30. März streamt die Bayerische Staatsoper live aus dem Nationaltheater ein Live-Konzert. Ab 20:15 sind Szenen des Bayerischen Staatsballetts aus „Der Nussknacker“ und „Coppélia“ zu sehen. Dann spielen Felix Key Weber und Matjaz Bogataj, zwei Violinisten des Bayerischen Staatsorchesters, eine Sonate von Eugène Ysaÿ. Jonas Kaufmann singt, gefolgt von Julia Fischer […]

Stuttgart – Ausstellung „Die ganze Welt ist Farbe“ in der Staatsgalerie

Ausstellung "Ida Kerkovius" in Stuttgart präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Wer ist Ida Kerkovius? Die renommierte „Kerko“, wie man sie in Stuttgart der Nachkriegszeit nannte, geriet in Vergessenheit. Anlässlich ihres 50. Sterbetags im Juli holt sie  die Staatsgalerie Stuttgart  durch eine kleine Kabinettausstellung wieder ins Bewusstsein. Gezeigt werden  31 Werke,  Stadtlandschaften, Naturdarstellungen und Blumenstillleben von 1911 bis 1965 …

Düsseldorf – Kunstpalast Peter Lindbergh Retrospektive „Untold Stories“ 

Lindberghs Ausstellung "Untold Stories" im Düsseldorfer Kulturpalast präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Peter Lindbergh, 1944 in Leszno (Lissa) geboren, aufgewachsen in Duisburg später in Paris, zählt zu den ganz Großen der Modefotografie. Mit „White Shirts“ (1988) für die „Vogue“, sechs spätere Supermodels in Herrenhemden, schrieb er Fotografiegeschichte. Im Alter von 74 Jahren verstarb er letztes Jahr. In zahlreichen Ausstellungen zeigte er seine Fotografien, aber nur eine kuratierte er selbst. Sie ist, wenn auch momentan wegen Covid-19 geschlossen, bis Juni im Düsseldorfer Kunstpalast zu sehen.
Unter dem Motto „Untold Stories“ arbeitete Lindbergh selbst zwei Jahre bis drei Tage vor seinem Tod an dieser Präsentation. Die Ausstellung ist Vermächtnis und Dokument, wie er die Modefotografie erweiterte, und sie ist Spiegel seiner selbst. „Es war überwältigend, auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, wer ich bin“, so Lindbergh im Juni 2019 in einem Interview, das für den Katalog geführt wurde…

Düsseldorf – „Verrückt nach Angelika Kauffmann“ im Kunstpalast 

Ausstellung "Verrückt nach Angelika Kauffmann" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Kaum zu glauben, dass im 18. und 19. Jahrhundert, eine Zeit, in der die männlichen Zeitgenossen das Sagen hatten, die ganze Welt verrückt nach der Malerin war. 
Angelika Kauffmann, 1741 in Chur geboren, 1807 in Rom gestorben gilt als berühmteste Künstlerin im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Jetzt erst wurde sie für ein größeres Publikum in ihrer Bedeutung entdeckt. 100 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, etliche zum ersten Mal zu sehen, geben im Düsseldorfer Kunstpalast einen Überblick über ihr Schaffen und sind hoffentlich nach der Quarantäne noch zu sehen. 
Zeitgenosse J. G. Herder beschrieb Angelika Kauffmann als die „vielleicht kultivierteste Frau in Europa“ … 

Leipzig – Ausstellung „Zero Waste“  im Museum der Bildenden Künste 

Ausstellung "Zero Waste" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die Konzeption der Ausstellung  „Zero Waste“, die kommenden Donnerstag in Leipzig eröffnet werden sollte, thematisiert genau das, was uns  Covid-19-Krise lehrt, einen einfacheren, konsumreduzierten, nachhaltigen Lebensstil. 

Die Gruppenausstellung realisiert vom Bundesumweltamt in Kooperation mit dem MdbK Leipzig  zeigt diesbezüglich internationale Dispositionen zeitgenössischer Kunst. Wie können und wollen wir in Zukunft leben, ohne unsere Lebensgrundlage zu zerstören? Wie können wir lernen, neue Wege zu denken? Und wie kommen wir vom Wissen zum Handeln? Kunst und Kultur können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten…

Hamburg – die Ausstellung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ in der Hamburger Kunsthalle setzt sich mit einem Tabuthema auseinander, das uns alle zutiefst betrifft

Ausstellung "Trauer" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Nach „Besser scheitern“ (2013) und „Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit“ (2017) ist „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ (2020) die dritte Ausstellung der Hamburger Kunsthalle, die sich mit Tabu- und Grenzthemen auseinandersetzt.
Die Erfahrungen von Verlust, Trauer und Wandel bergen ein verstörendes Potenzial. Ist es darstellbar? Welche Bilder finden Künstler*innen heute für Abschied, Trauer, Verlust und Wandel? Welche Bedeutung haben überlieferte Pathosformeln und eindeutige Symbolen ? Und was vermag der Umgang mit Trauer über unsere Gegenwart zu erzählen?
Rund 30 internationale Künstler*innen aus 15 Ländern beschäftigen sich in Bildern, Skulpturen, Videos, Fotografien, Rauminstallationen, Dia-Projektionen und Sound Pieces mit dem Thema Verlust als einer existentiellen, schmerzhaften Verunsicherung und der daraus resultierenden Unterbrechung des Gangs der Dinge…

Oberammergau – Die Passionsspiele 2020 werden auf 2022 Jahre verschoben.

Oberammergauer Passionsspiele 2020 präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Die 42. Oberammergauer Passionsspiele werden aufgrund der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie verschoben. 
Die Passionsspiele gehen auf ein Gelübde aus dem Jahr 1633 zurück. Damals gelobten die Oberammergauer*innen das Leiden, Sterben und die Auferstehung Christi aufzuführen, wenn niemand mehr an der Pest sterben sollte.
Dieses Gelübde wollen die Oberammergauer weiterhin erfüllen. Daher  werden wegen der Pandemie die Proben gestoppt und die geplante Premiere auf den  21. Mai 2022 verschoben, ebenso die 103 Aufführungen. Die Freilichtbühne Oberammergau bietet Platz für 4500 Gäste. 450000 wurden dieses Jahr erwartet… 

Frankfurt – Ausstellung „En Passant. Impressionismus in Skulptur“ im Städel Museum muss auf  Eröffnung noch warten 

Ausstellung "En Passant. Impressionismus in Skulptur" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

In Zeiten, wo Kultur verwehrt ist, können wir uns doch schon freuen, was zu erwarten ist. Die große Retrospektive des impressionistischen Malers Monet war im Potsdamer Museum Barberini wenigstens einige Tag zugänglich. 

„En Passant. Impressionismus in Skulptur“ im Frankfurter Städel ist zwar schon fertig, konnte aber wegen Pandemie nicht mehr eröffnet werden. Der Titel lässt Interessantes erwarten, denn bislang bezog die Erforschung des Impressionismus vorwiegend auf die Malerei.
Wie aber wirkt die Flüchtigkeit des Augenblicks in Skulpturen? Dieser Frage geht das Städel Museum nach, ermöglicht durch zahlreiche Kooperationen im internationalen Museen… 

Landshut – „come back“ der Produzentengalerie

Produzentengalerie mit Ausstellung "come back" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

In Zeiten der absoluten Kulturflaute freuen sich die Macher der Landshuter Produzentengalerie ihr Comeback. 
Ungewöhnlich ist die Verortung der Produzentengalerie im Eingangs- Treppenhausbereich der Signal Iduna,  Am Alten Viehmarkt 5, erreichbar  über den Eingang rechts neben der Apotheke an der Ecke zur Podewilsstraße und ist dort jetzt auch zu sehen. Doch inzwischen ist auch diese Türe verschlossen. Stattdessen ein paar Impressionen.
Mit wesentlich weniger Platz ändert sich auch das Ausstellungskonzept. Statt des fast monatlichen Wechsels sind jetzt maximal vier Ausstellungen pro Jahr geplant. Im 5. Stockwerk mit Weitblick auf St. Martin auf der einen Seite und den Bayerischen Wald auf der anderen, kommen die Bilder im kühl gehaltenen Entreebereich recht gut zur Wirkung.
Georg Forster und Karl Schönberger zeigen ihre neuesten Arbeiten, Richard Hillinger sein neues „Kröninger Projekt“. 

Regensburg – Uraufführung der Oper „M`Orpheo“ vom Berliner Künstlerkollektiv Hauen und Stechen

Opernkritik "L´Morpheo" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Viel Spektakel, wenig Substanz

Das Berliner Regieteam „Hauen und Stechen“ bringt auf der Basis von Monteverdis „L´Orfeo“ die Musiktheaterperformance „M´Orpheo“ mit Technomusik der Gebrüder Teichmann zur Uraufführung im Regensburger Stadttheater.

Viel Spektakel, wenig Substanz

Das Berliner Regieteam „Hauen und Stechen“ bringt auf der Basis von Monteverdis „L´Orfeo“ die Musiktheaterperformance „M´Orpheo“ mit Technomusik der Gebrüder Teichmann zur Uraufführung im Regensburger Stadttheater.
Das Berliner Regieteam „Hauen und Stechen“ bringt auf der Basis von Monteverdis „L´Orfeo“ die Musiktheaterperformance „M´Orpheo“ mit Technomusik der Gebrüder Teichmann zur Uraufführung im Regensburger Stadttheater.
In vielerlei Hinsicht war die Regensburger Uraufführung eine ganz besondere. Trotz des Veranstaltungsverbots fand sie statt. Zu aufwändig sei die Produktion im Vorfeld gewesen, um sie einfach abzusagen. Nur für ein Dutzend Medienvertreter und hausinterne Besucher fand sie schließlich statt mit Händedesinfektion im Foyer des Velodroms davor, großem Abstand voneinander während der über dreistündigen Aufführung und ohne Premierenfeier danach. Hunderte von Zuschauern verfolgten die Inszenierung per Streaming digital. 

München –  Retrospektive von „Franz Erhard Walther – Shifting Perspectiven“ 

Ausstellung Franz Erhard Walther präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

Was auf den ersten Blick wie ein stylisches Handelskontur mit Stoffen wirkt, entpuppt sich bei genauerer Analyse nicht zuletzt durch die hilfreichen Texte als tiefgründig konzeptionelle Ausstellung im Münchner Haus der Kunst.

Die Retrospektive „Franz Erhard Walther – Shifting Perspectives“ zeigt den radikalen Ikonoklasmus der 60er Jahre, die radikal sich wandelnden Perspektiven auf das Bild an sich, die Auflösung des 2-dimensionalen Bildes in die 3-Dimensionalität von Skulpturen und gleichzeitig die Rolle des Betrachters, der über „Schreitsockel“, „Handlungsbahnen“, durch Überziehen der Stoffe Teil  dieser Skulpturen wird. 
Franz Erhard Walther ist eine Schlüsselfigur in der Abwendung vom konventionellen Bild nach dem Zweiten Weltkrieg…