Film – „Der Junge muss an die frische Luft“

Filmkritik "Der Junge muss an die frische Luft" präsentiert von schabel-kultur-blog.de

© Warner Bros.
„Man kann alles erreichen, wenn man nicht aufgibt“, meinte der Oppa  Hans-Peters. Dieser Satz brannte sich ein in die Seele des kleinen Jungen, alias Hape Kerkeling, der bekannte  Kabarettist. Seine Autobiografie hat Oscar-Preisträgerin Caroline Link in „Der junge muss an die frische Luft“ herrlich authentisch und berührend verfilmt. 

Film – „Shoplifters“ 

Der Vater lenkt ab, der Sohn klaut die Lebensmittel. Auf dem Nachhauseweg finden sie ein verängstigtes kleines Mädchen und nehmen es mit. Nun sind die Shibatas am Rande Tokios in dem winzigen Häuschen der Oma zu sechst und leben von deren Rente. Sie sind arm, sehr direkt, aber herzlich.  Mit sehr viel Feingefühl entwickelt Regisseur Hirokazu Kore-eda eine zugespitzte Milieustudie japanischen Großstadtlebens  zwischen Existenzminimum, beruflicher Ausbeutung, diebischer Selbsthilfe und einen eigenen, sehr pragmatischen Wertegefühl. Sie nehmen sich, was die Gesellschaft ihnen verwehrt. 

© Wild Buch Germany 2018
Der Vater lenkt ab, der Sohn klaut die Lebensmittel. Auf dem Nachhauseweg finden sie ein verängstigtes kleines Mädchen und nehmen es mit. Nun sind die Shibatas am Rande Tokios in dem winzigen Häuschen der Oma zu sechst und leben von deren Rente. Sie sind arm, sehr direkt, aber herzlich. 

Mit sehr viel Feingefühl entwickelt Regisseur Hirokazu Kore-eda eine zugespitzte Milieustudie japanischen Großstadtlebens  zwischen Existenzminimum, beruflicher Ausbeutung, diebischer Selbsthilfe und einen eigenen, sehr pragmatischen Wertegefühl. Sie nehmen sich, was die Gesellschaft ihnen verwehrt. 

Berlin – Komische Oper Bernsteins Operette „Candide“

Kritk "Candide" präsentiert schabel-kultur-blog.de

©monikarittershaus
Fast erdrückt das Perückenungetüm, ironische Referenz an seine Zeit Voltaire und seinen großen Geist darunter. Sofort wird klar, dass „Candide“ in dieser Inszenierung extravagant amüsante Töne anschlägt.

Bernsteins musikalisches Feuerwerk „Candide“ nach einer Novelle Voltaires verwandelt Regisseur Barrie Kosky in einen witzigen Stilmix mit satirischen Tiefgang. Im fliegenden Wechsel ist jede Szene für sich ein Meisterwerk der Überraschung voller Esprit und raffinierter Ästhetik