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Berlin – „Berlinale Kamera 2026“ bekommt der zeitgenössische Komponist und Künstler Max Richter

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Berlin – „Berlinale Kamera 2026“ bekommt der zeitgenössische Komponist und Künstler Max Richter

©Agata Grzybowskam © 2025 FOCUS FEATURES LLC

Vor wenigen Tagen wurde der Film „Hamnet“ mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Max Richter machte den Soundtrack, ebenso für „Spaceman“ (2024). Demnächst wird Richter selbst…

mit der „Berlinale Kamera 2026“ ausgezeichnet. Der deutsch-britische Komponist und Klangkünstler zählt zu den einflussreichsten Komponisten der Gegenwart. Mit seinen Filmmusiken hat er neue Maßstäbe gesetzt. 

Richter kombiniert klassische Kompositionstechniken mit elektronischen Elementen und schafft so Scores, die das visuelle Erzählen intensivieren und weltweit gefeiert werden. Seine Arbeiten für internationale Kinofilme wie „Waltz with Bashir“ (2008, Regie: Ari Folman), „Ad Astra“ (2019, Regie: James Gray), „Mary Queen of Scots“ (2018, Regie: Josie Rourke) und die HBO-Serie „The Leftovers“ (2014 – 2017, Showrunner: Damon Lindelof) verbinden emotionale Tiefe mit innovativen Klangwelten. Mit über einer Milliarde Streams prägt Richter die Filmmusik unserer Zeit nachhaltig. Über seine Filmarbeiten und Kollaborationen hinaus haben Richters Solo-Projekte die moderne klassische Musik geprägt. Auch nach dem 20-jährigen Jubiläum im Jahr 2024 erreicht sein wegweisendes Album „The Blue Notebooks“ weiterhin neue Zuhörer:innen. Sein Opus Magnum „Sleep“ (2015), eine 8,5-stündige Klangreise in die Welt des Schlafs, gemeinsam mit Yulia Mahr entwickelt, gilt als eines der ambitioniertesten und kulturell bedeutendsten Projekte der klassischen Musik des 21. Jahrhunderts. Richters letztes Soloalbum „In A Landscape“ erschien 2024.

Max Richter ist seit Jahren mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin verbunden. Bereits 2009 engagierte sich Richter als Mentor im Rahmen des Berlinale Talent Campus (heute Berlinale Talents) und kehrte zuletzt 2024 mit der Weltpremiere von „Spaceman“ als Berlinale Special Gala zurück.

Die Verleihung der Berlinale Kamera an Max Richter findet am 18. Februar 2026 im Haus der Berliner Festspiele statt. Die Laudatio hält die Oscar-prämierte Regisseurin Chloé Zhao („Nomadland“). Im Anschluss an die Preisverleihung wird es ein moderiertes Podiumsgespräch mit Max Richter geben.

Mit der Berlinale Kamera ehrt die Berlinale seit 1986 Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um das Filmschaffen besonders verdient gemacht haben und mit denen sich das Festival verbunden fühlt. Die Berlinale Kamera besteht aus 128 Einzelteilen und ist einer realen Filmkamera nachempfunden. Hergestellt wird sie von dem Düsseldorfer Goldschmiedekünstler Georg Hornemann.