"Kultur macht glücklich"


„Grüne Woche“ – Start-up-Wettbewerb 2026 – 10 Jungunternehmen konkurrieren um neue Entwicklungen rund um die Qualität von Lebensmittel

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„Grüne Woche“ – Start-up-Wettbewerb 2026 – 10 Jungunternehmen konkurrieren um neue Entwicklungen rund um die Qualität von Lebensmittel

©Grüne Woche 2026

Unsere Esskultur ändert sich durch den veganen Lebensstil enorm. Neue Qualitäten und neue gesundheitserhaltende und umweltfreundliche Produktionsmethoden werden gesucht. Um junge Unternehmen in diesen Bereichen zu fördern und zu motivieren, schreibt…

die „Grüne Woche“ seit acht Jahren einen Wettbewerb der zehn besten Start-ups aus. Das Spektrum ist ausgesprochen weit, reicht vom fermentierten, zuckerfreien und veganen Instantgericht, das zu 100 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht, über die Proteinherstellung aus Mikroorganismen landwirtschaftlicher Nebenströme bis hin zum autonomen Feldroboter.

In dreiminütigen Pitches stellten sich Start-ups aus der AgTech- und Foodbranche auf der Grüne-Woche-Bühne vor. Jeder Pitch offenbarte eine neue Überraschung, was inzwischen schon möglich ist.

SkoneLabs überzeugte die Jury am meisten. Das Technologieunternehmen kombiniert intelligente Sensorik mit künstlicher Intelligenz, um Echtzeitdaten aus Lagerung und Produktion frischer Lebensmittel in verwertbare Erkenntnisse zu verwandeln. So können Risiken, Qualitätsverluste und Verderb frühzeitig erkannt werden, was die Lebensmittelverschwendung verringert und die Haltbarkeit optimiert.

Mit dabei waren: 

Ingwer Shoc sieht aus wie eine kleine Schokoladentafel, knackt und schmilzt ähnlich, überrascht geschmacklich, jedoch mit fruchtiger Frische und intensiver Ingwerschärfe. Ohne Kakao- und Milchpulver ist es keine Schokolade, sondern eine völlig neue, vegane Süßigkeit. Schon ein Stück der 14-g-Tafel liefert ein intensives Geschmackserlebnis.

MicroHarvest, ein Biotechnologie-Startup mit Standorten in Hamburg und Lissabon, produziert mithilfe spezieller Mikroorganismen aus landwirtschaftlichen Nebenströmen hochwertiges Protein. Die Fermentation dauert nur 24 Stunden und ermöglicht eine nachhaltige, ressourcenschonende und skalierbare Proteinproduktion für Lebensmittel und weitere Anwendungen.

Miss Mineva’s, ein Food-Startup aus Bielefeld, stellt fermentiertes Suppenpulver für die schnelle Zubereitung her. Die Produkte sind vegan, frei von künstlichen Zusätzen, Industriezucker und Palmfett und überzeugen durch Ballaststoffe sowie pflanzliche Proteine.

MoreThanWell, ein junges Unternehmen, präsentiert pflanzliche Fleischersatzprodukte auf Basis einer sojafreien Trockenmischung. Die Produkte werden mit Wasser und Rapsöl angerührt und lassen sich in wenigen Minuten zu Burgern, Frikadellen, Hack-Alternativen und mehr verarbeiten. Der Fleischersatz ist 100 % pflanzlich, ohne Zuckerzusatz und bewusst einfach in der Zubereitung.

NutriSen ist ein AgTech-Unternehmen aus Straubing, das mithilfe von Biosensoren den aktuellen Nährstoffstatus von Pflanzen misst. Auf Basis dieser Messwerte entstehen präzise Empfehlungen für den Düngemitteleinsatz, wodurch Ressourcen geschont und Umweltbelastungen reduziert werden.

ONOX, ein junges Technologie- und Landtechnikunternehmen aus dem Allgäu, entwickelt einen vollelektrischen Traktor mit modularen Batteriewechselmodulen mit einer intelligenten Lade- und Energiestruktur. Das ganzheitliche System verbindet Landwirtschaft und Energieversorgung und macht Betriebe nachhaltiger, unabhängiger und wirtschaftlicher.

Prinzz, ein junges Food-Startup, bietet natürlichen Matcha Latte im Ready-to-drink-Format an. Ziel ist es, eine gesunde und moderne Alternative zu klassischen Energy-Drinks und Kaffeeprodukten zu schaffen – mit hochwertigen Zutaten, klarer Rezeptur und ohne künstliche Zusätze.

Der Start-up-Preis wird in Kooperation mit der Andreas-Hermes-Akademie und der Landwirtschaftlichen Rentenbank verliehen. Er beinhaltet ein Coaching-Preisgeld von 1.000 Euro, die Teilnahme an einem Accelerator-Programm der Rentenbank und eine kostenfreie Präsentationsfläche auf der Grünen Woche 2027.