München – Ausstellung „Alex Katz“ im Museum Brandhorst

Ausstellung "Alex Katz" präsentiert schabel-kultur-blog.de

Dadurch offerieren die  Bilder Momentaufnahmen, in den Vergangenheit und Zukunft narrativ aufblitzt und sie  zuweilen in Wiederholung und Spiegelung eines  Motivs durch zeitliche Phasenverschiebung und malerische Detailveränderungen visualisiert.

Wegen seiner „ikonenhaften Porträts“ wurde der New Yorker Maler, 1927 in Brooklyn geboren, in 50er und 60er berühmt. Inzwischen, 91 Jahre alt, hat Alex Katz Generationen mit unterschiedlichsten Stilrichtungen überlebt.

Während sich andere Künstler abstrahierten Expressionismus, Popart, Feldfarbmalerei, Minimalismus zuwandten, blieb er figürlich und entwickelte einen ganz speziellen, unverkennbaren Malstil von formaler Präzision, ausgeglichene Komposition und differenzierter Farb- und Lichtdifferenzierung.

Kurator Jaco Proctor gibt den großformatigen Personenporträts viel Raum, erinnert durch thematische Tanzbilder und  aufgeschnittene Relielfiguren an Alex Katz´ sein Wirken als Bühnenbildner und großes Interesse an Tanz und Bewegung,  wodurch ein Hauch Performance spürbar wird.

Ausstellung "Alex Katz" präsentiert schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel

Interessant ist, im Vergleich zu Alex Katz´  figürlichen Bildern seine Landschaftsbilder zu sehen, in denen Nacht-, Schnee- und Sonnenlandschaften von Lichtstimmungen durchtränkt zu expressiven Impressionismus fusionieren oder fast fotodokumentarisch wirken.

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©Michaela Schabel

Im letzten Raum fügen sich kleine Studien, die teilweise als  Studien für die Großformate fungierten, in Petersburger Hängung zu einem Katz-Potpourri, zusammen, ergänzt durch eine Kreidezeichnungen vis-a-vis. Reizvoll ist dabei die Entwicklung von den Studien „Winter“ und „Red Nudes“ vor Ort sehen zu können.

Bis 22. April 2019 im Münchner Museum Brandhorst

Michaela Schabel