München – Alte Pinakothek – „Florenz und seine Maler“

Ausstellung "Florenz und seine Maler" präsentiert schabel-kultur-blog.de

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Die Ausstellung „Florenz und seine Maler: von Giotto bis Leonardo da Vinci“ zeigt die Pracht der Florentiner Renaissance  in den Räumen der Alten Pinakothek München.

Es werden nicht nur rund 120 Meisterwerke von den Anfängen bis Leonardo da Vinci  präsentiert, sondern gleichzeitig die damit verbundenen bahnbrechenden Innovationen von Künstlern, die mit neuem Selbstbewusstsein die Wirklichkeit abbildeten und nach neuen Möglichkeiten suchten Harmonie und Schönheit darzustellen.

Ausstellung "Florenz und seine Maler" präsentiert schabel-kultur-blog.de

© Courtesy National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection

Die Florentiner Maler   zeichneten und malten nach der Natur und den Vorbildern der Antike,  gestalteten nicht nur profane Bildgeschichten und Porträts, sondern erreichten gerade in den privat oder von der Kirche in Auftrag gegebenen Andachtsbildern eine berückende Innigkeit und Farbpracht, die in den abgedunkelten, neu restaurierten  Räumen der Alten Pinakothek eine strahlende Aura entwickeln.

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© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Foto: Haydar Koyupinar

Die Ausstellung beginnt „Von der Idee zum Bild“ mit Zeichnungen zum Gemälde, vom Ei  zum Öl als Bindemittel für die Farbpigmente, von der Statik  bis zur Entwicklung von Posen, Gestik, Mimik und raffinierten Faltenwurf der Gewänder. Mittels der kunsttechnologische Forschung blickt der Besucher „unter“ die Bilder, indem  Unterzeichnungen, Vorarbeiten für Licht- und Schattenwirkungen, Abänderungen sichtbar werden.

Dank zahlreicher internationaler Leihgaben aus den Sammlungen in Florenz, London, New York, Washington, Wien und Berlin sind  in Kombination mit dem Münchner Bestand, charakteristische Werke  der prominentesten Florentiner Maler zu sehen, darunter Fra Angelico, Filippo Lippi, Antonio Pollaiuolo, Andrea del Verrocchio, Domenico Ghirlandaio, Sandro Botticelli, Filippino Lippi, Leonardo da Vinci, Lorenzo di Credi und Fra Bartolommeo.

Bis 27.01.2019