Landshut – „wie nah wie viel wie licht“ – Arbeiten von Nicole Ahland und Anke Mi la Menck in der Neuen Galerie

Ausstellung Ahland und Menck in Landshut präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©Michaela Schabel 

In der Neuen Galerie Landshut zeigt Nicole Ahland monochrome Fotografien in Schwarz oder Cremeweiß, die sie durch Lichteffekte strukturiert. „wie nah wie viel wie licht“ entscheidet die Künstlerin. Dabei verwandelt sie die schwarze Zweidimensionalität der Fotografie durch unterschiedliche Lichtkonstellationen in nächtliche Räume. Senkrechter Lichtstrahl zerteilt gnadenlos, waagrecht schafft er wohltuende Balance, schräg surreales Empfinden, türbreit gibt Licht Sicherheit und metaphorisch Erkenntnis. Als Lichtmuster wie durch Stoffstrukturen, verschluckt Schwarz selbst großstädtisches Leben. Quer durch großzügige  Innenraumstrukturen durch Glasfronten in die Natur hinaus Weiß in Weiß fotografiert entstehen weiche lichte Modulationen der Geborgenheit kombiniert mit dem Gefühl natürlicher Freiheit. 

Ausstellung Ahland und Menck in Landshut präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©Nicole Ahland

Nicole Ahland wurde 1970 in Trier geboren. Nach Forschungsreisen nach China und einem Aufenthalt in Vietnam studierte sie an der Akademie für Bildende Künste in Mainz, wo sie später auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin wurde. Seit 20 Jahren präsentiert sie ihre Arbeiten in Ausstellungen.

Anke Mila Menck zeigt in dieser Ausstellung nicht nur zwei ihrer Installationen, in denen sie die Pole von Ruhe, Balance und Schönheit sehr wirkungsvoll zum Ausdruck bringt. Passend zu den Fotografien Nicole Ahlands  präsentiert sie überaus dezente Aquarelle, teilweise aus der Serie „Wolkenhände“. Monochrom ist bei ihr nur der natürlich belassene Papierhintergrund, den sie mit  zwei, drei kleinen wässrigen Farbpunkten wellig oder durch schmale Pinselstriche, wolkenartige Flecken farbig struktuiert, wodurch sie auch hier immer wieder das Verhältnis von Stabilität und Bewegung umkreist.

Ausstellung Ahland und Menck in Landshut präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

© Michaela Schabel

Anke Mila Menck wurde 1973 in Ludwigshafen am Rhein geboren und studierte an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken. Jetzt lebt und arbeitet sie in Berlin und Frankfurt am Main. 

Die Ausstellung „wie nah wie viel wie licht“ ist noch bis 1. August in der Landshuter Neuen Galerie zu sehen.