Landshut – „come back“ der Produzentengalerie

Produzentengalerie mit Ausstellung "come back" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de
©Michaela Schabel
Georg Forster überrascht mit fotorealistischen Acrylbildern. Die „Chiemseeboote“ganz oben am Bildrand positioniert ergeben faszinierende Spieglungen. „Am See“ werden in Blautönen mit intensivem Grün durchwirkt Wasserbewegungen haptisch erlebbar. Aus der Vogelperspektive signalisieren Farbnuancierungen Wassertiefe, Strandverlagerungen oder Priele. 
„En Passant. Impressionismus in Skulptur“
©Georg Forster
Bei seiner Kolumbienreise vor Ort in Melilla sehr intuitiv mit Ölkreide und Ölfarben gemalt präsentiert Karl Schönberger abstrakte Kompostionen. „Manchmal ist es spannender, wie der Pinsel auf das Blatt tropft, als den Malprozess bewusst zu steuern.“ Wichtig ist ihm dabei  die Reduktion. In den ausgestellten Bildern bedeutet das jeweils  nur ein farblicher Schwerpunkt, meist Dunkelrot oder Sandbraun, strukturiert von schwarzen Linien oder Flächen.
„En Passant. Impressionismus in Skulptur“
©Georg Forster
Richard Hillinger zeigt keine eigenen Werke. Mit Gebrauchsgegenständen aus der Sammlung Georg-Jürgen Buchners will er der Kröninger Keramik ein Comeback ermöglichen. Sein Ziel ist die Anerkennung der Kröninger Keramiktechnik als immaterielles Kulturerbe. Den Nachweis, dass dieses Handwerk nie ausgestorben ist, führt er über das Schaffen von Otto Hufnagel, dem ehemaligen Leiter der Landshuter Keramikschule, und dessen Schüler Hans-Jürgen Buchner, der vor seiner „Haindling“-Karriere Kröninger Keramik herstellte. 
Mit einer Kröninger Keramikschale reist Richard Hillinger derzeit durch die Welt, um zu fotografisch zu dokumentieren, welche Ähnlichkeit zwischen der Spritztechnik des US-amerikanischen Achtion-Künstlers Jackson Pollock und der Kröninger Keramik besteht, belegt durch Fotografien aus dem Louvre-Museum in Abu Dhabi.
Zu sehen ist die Ausstellung „come back“ freitags bis sonntags von 15-18 Uhr.
Michaela Schabel