Berlin – die Ausstellung „Helga Paris Fotografin“ in der Akademie der Künste 

Ausstellung "Helga Paris" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©Helga Paris

Helga Paris fokussiert meist auf die Blickachsen, aber egal ob mit direkten oder ausweichendem Blick, die Menschen wirken resigniert, als ginge das Leben an ihnen unbegehrt vorbei.

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Erst nach der Wende werden die Gesichter gelassener, trifft man öfter auf ein Lachen. 

Die Tristesse der grauen Stadtansichten ist kaum zu überbieten. Eine Straße Halle wird zum Symbol eines Systems, das in Erstarrung verharrt. Menschenleer die breite Straßen, ein einziges parkendes Auto verdeutlichen, wie der Staat den Menschen jeglichen Wohlstand, vom einem städtischen Ambiente ganz zu schweigen, versagt. 

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Auf Reisen erlebt Helga Paris andere Ostblockländer. In Siebenbürger interessiert sie sich für die verschiedenen Ethnien. Ein deutsches Kind blickt mit klaren Blick in die Kamera. Die Rumänen wirken alt und hoffnungslos. Die Sinti wissen sich im Tanz abzulenken. In Georgien wirken die  familiären Szenarien lässiger. Ein Fernsehgerät ist als Motiv meistens dabei. In Moskau nach der Wende auf die Armut gelingen ihre Chiffren der Armut.  

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Künstlerische inspirierte Fotografien sind nur sporadisch als arrangierte Interieurs in der Ausstellung zu sehen oder  als bewusst unscharfe Stimmungen, die die Tristesse noch intensivieren, 

Insgesamt betrachtet ist die Sicht Helga Paris´ sehr auf die Schattenseiten der sozialistischen Systeme ausgerichtet. Neue Perspektiven sich eröffnen sich selten.