Landshut – „Oh, wie schön ist Panama!“ im Landestheater Niederbayern

Theaterkritik "Oh wie schön ist Panama" präsentiert von www.schabel-kultur-blog.de

©Landestheater Niederbayern/Peter Litvai

Ella Schulz fungiert als Erzählerin, Friederike Baldin als Bär und Julian Rickert als Tiger personifizieren die Tiere. Eigentlich hätte sie es gemütlich in ihrem Häuschen, das nur mit Tisch und Stuhl skizziert wird. Aber eine Kiste mit Bananen aus Panama weckt exotische Sehnsüchte und Reiselust. Pandemieadäquat berühren sich beide nur am Ellbogen und marschieren mit entsprechenden Abstand los. Unterwegs treffen sie allerlei Tiere, die alle selbst nicht wissen, wo Panama liegt. 

Mit witzigen Kostümzitaten und lautmalendem Tiergequäke verwandelt sich Ella Schulz in Frosch, Kuh, Igel, Löwe 

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©Landestheater Niederbayern/Peter Litvai

und Julian Niedermeier in  Maus, Fuchs, Hase, Maulwurf , Esel, Krähe. Liebevoll und voller Hingabe gespielt, gelingt trotz des ingesamt dunkel düsteren Bühnenhintergrundes ein fröhliches Spektakel.

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©Landestheater Niederbayern/Peter Litvai

Wer seinen Kinder  Janoschs  bunte Farbenwelt, sein sonniges Gelb, seine lustigen Streifenmuster vermitteln will, sollte allerdings lieber zum Bilderbuch greifen. Kennt man das Original, ist der Vergleich zur Bühne reizvoll, zumal die sprachliche Interpretation und die musikalische Untermalung, eine Gitarrenmelodie in dreiaktiger Endlosschleife, neue Akzente setzt.  

Inszenierung und Bühne: Christiane Silberhumer, Musik: Ella Schulz, Schnitt:Florian Rödl, Bildregie: Stefan Tilch 

Der Stream über die Plattform Vimeo ist über die Webseite des Landestheater Niederbayern bis 27.01. kostenfrei zu sehen.